Titel: Kalk als Mittel zum Trocknen feucht eingeheimsten Getreides.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 159/Miszelle 13 (S. 319–320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj159/mi159mi04_13

Kalk als Mittel zum Trocknen feucht eingeheimsten Getreides.

Das Journal d'agriculture pratique vom 20. September S. 234 enthält Folgendes: Man vertheilt 1/2 Kubikmeter (ungefähr 20 Kubikschuh) gebrannten Kalk in eine Anzahl kleiner Körbe, die man mit altem Zeitungs- und dergl. Papier bedeckt und in angemessenen Entfernungen von einander auf den Fruchtboden stellt; dann schüttet man das Getreide in gewöhnlicher Weise darauf. Die im Getreide überflüssig enthaltene Feuchtigkeit wird durch den Kalk angezogen und absorbirt und das Getreide entledigt sich so in Bälde seiner wässerigen Dünste, Das angegebene Quantum Kalk ist hinreichend für 100 Hektoliter (gegen 56 Sch.) Weizen, welche ungefähr 150 Centner wiegen. Der Kalk |320| kann nachher zu Mörtel, zum Compost und dergl. gebraucht werden. (Württembergisches Wochenblatt für Land- und Forstwirtschaft, 1860, Nr. 52.)

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