Titel: Wirkung des Eisenvitriols auf Baumfrüchte.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 159/Miszelle 14 (S. 320)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj159/mi159mi04_14

Wirkung des Eisenvitriols auf Baumfrüchte.

Schon länger ist bekannt, daß durch Benetzen mit aufgelöstem Eisenvitriol die Blätter zu energischerem Wachsthum angespornt werden. Hr. Du Breuil (ausgezeichneter Gärtner) kam nun auf den Gedanken, die Oberfläche heranwachsender Früchte mit obiger Lösung zu benetzen, worauf sie ein außerordentliches Wachsthum zeigten. Die Ausführung kann auf diese Art geschehen: in 1 Liter Wasser löst man 1 1/2 Gramme Eisenvitriol (auf 2 1/2 württembergische Schoppen 1 Quentchen) und bestreicht damit die Früchte in drei verschiedenen Altersperioden, wozu man eine Tageszeit wählt, in der die Früchte nicht von der Sonne beschienen werden. Durch diese Manipulation wachsen die Früchte auf Kosten der Blätter und erreichen eine beträchtliche Größe. Wenngleich dieses Verfahren im Großen nicht auf sämmtliche Früchte angewendet werden wird, so würde es sich doch für die werthvolleren reichlich lohnen. (Belgique Horticole.)

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