Titel: Baryt im Feldspath.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 159/Miszelle 5 (S. 463–464)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj159/mi159mi06_5
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Baryt im Feldspath.

Alexander Mitscherlich hat im Feldspath von Hohenfels in der Eifel 1,37 Proc., in dem von Rieden 2,33 Proc., in dem von Kempenich 0,79, in dem von Rockesckill 1,37 Proc., und im Adular vom Gotthardt 0,45 Proc. Baryterde gefunden. (Journal für praktische Chemie, Bd. LXXXI S. 113.)

Aufschluß der wichtigsten durch Säuren noch nicht aufgeschlossenen Mineralien; von A. Mitscherlich.

Folgende Mineralien habe ich theils vollständig, theils unter Zurücklassung eines kleinen Restes zerlegt, indem ich sie sein geschlämmt mit 6 Gewichtstheilen Schwefelsäure und 2 Gewichtstheilen Wasser in eine Glasröhre einschloß und sie zwei Stunden lang einer Temperatur von ungefähr 210° C. aussetzte: Spinell (rother von Ceylon), Chromeisenstein, Hercinit (von Ronsberg), Ceylonit (von Annily), Kreittonit (von Bodenmais), Automolit (von Fahlun), Tantalit, Titaneisen, Diopsit (aus Schweden), Asbest, thonerdehaltiger Augit, Spodumen, thonerdehaltige Hornblende, Pyrop (von Meronitz in Böhmen), Talk, Chlorit, Beryll, Oligoklas (von Ytterby in Schweden), Petalit und Cordierit.

Alle die Mineralien, welche unter den angeführten Kieselsäure enthielten, zersetzten sich, wenn man sie mit der Mischung kurze Zeit in einem offenen Gefäß erhitzte, theilweise. Goß man zu der Schwefelsäure Flußsäure, so lösten sie sich in höchstens 3 Minuten. (Journal für praktische Chemie, Bd. LXXXI S. 117.)

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