Titel: Ueber Reinigung der Gypsfiguren.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 160/Miszelle 13 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj160/mi160mi01_13

Ueber Reinigung der Gypsfiguren.

Hierzu bediente man sich bisher in der Regel eines Firnisses, den man mit Bleiweiß u.s.w. angerieben auftrug. Da die Figur dadurch aber an ihrem Sculpturcharakter einbüßte, so gelangte der Berichterstatter nach manchen verfehlten Versuchen mit Kreide, Gyps u. f. w., die keine Deckkraft besitzen, zu dem künstlichen schwefelsauren Baryt, dem sogenannten „Permanentweiß“ oder Blanc fixe was in wässerigem Vehikel diese Deckkraft in ausgezeichnetem Grade besitzt. Rührt man dieses in Teigform im Handel vorkommende Präparat mit Leimwasser zu einer dünnen Milch an, so bedarf es nur 2- bis 3maligen Anstrichs, um einer durch Schmutz u.s.w. noch so unansehnlich gewordenen Figur wieder das Ansehen einer neuen zu geben. Da das Permanentweiß nicht in den Kleinhandel kommt, sondern vorzugsweise von Tapetenfabriken (und lithographischen Anstalten) verwendet wird, so sind diese vorerst als Bezugsquellen hiefür zu benutzen. (Mittheilungen des Nassauer Gewerbevereins.)

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