Titel: Einfluß des Harzes auf die Weingährung; von Ebendemselben.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 160/Miszelle 13 (S. 400)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj160/mi160mi05_13

Einfluß des Harzes auf die Weingährung; von Ebendemselben.

Colophonium verhindert die Bildung von Essigsäure in weinigen Flüssigkeiten, ohne die Weingährung selbst zu alteriren. Der Hopfen scheint demnach seine Säuerung hindernde Eigenschaften mehr seinem bedeutenden Harzgehalte zu verdanken, als seinem Gehalte an flüchtigem Oel, das bei der üblichen Brauart ohnedem meist verloren geht. Ebenso scheint der Zusatz von Harz, den man in Griechenland dem Most zugibt (das Unaufgelöste wird mit der Hefe weggeschüttet) vornehmlich den Zweck zu haben, der Säurebildung entgegen zu wirken, die bei der sorglosen Behandlung und dem heißen Klima außerdem eintreten würde. (A. a. O.)

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