Titel: Notiz über Anwendung von Steinkohlen zur Locomotivfeuerung; von Couche.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 162/Miszelle 2 (S. 235)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj162/mi162mi03_2

Notiz über Anwendung von Steinkohlen zur Locomotivfeuerung; von Couche.

Auf der Taff-Vale-Eisenbahn (England) wurden bei Anwendung der dort gewonnenen Kohlen die Roststäbe sehr schnell zerstört, so daß die Maschinen fast jeden Tag einige neue Roststäbe erhalten mußten. Dieser Uebelstand, welcher lediglich Folge der entwickelten intensiven Hitze war, wurde dadurch vollständig beseitigt, daß man den Rost durch eine aufgeschüttete Schicht von zerschlagenen feuerfesten Steinen gegen die directe Einwirkung des Feuers schützte. Die Roststäbe halten seitdem über 4 Monate und gewährt die Steinschicht auch den Vortheil, daß sie das Durchfallen der feinen Kohlenstückchen verhindert. Natürlich kann das vorstehende Mittel nur bei sehr reinen Kohlen angewendet werden, da die Zwischenräume der Steinstücke sonst bald durch Schlacken verstopft würden und ein Reinigen des Feuers von unten her auch nicht mehr möglich ist. Der Verfasser empfiehlt, bei der Kohlenheizung die ganze Rostfläche nicht gleichförmig zu bedecken, sondern in der Mitte die Kohlenschicht so dünn zu halten, daß man die Roststäbe theilweise sehen kann. (Annales des mines, 1859; Zeitschrift des hannoverschen Architekten- und Ingenieurvereins, 1861, Bd. VII S. 321.)

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