Titel: Anwendung der Röhren aus asphaltirtem Papiere zu Bergwerkszwecken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 162/Miszelle 5 (S. 236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj162/mi162mi03_5

Anwendung der Röhren aus asphaltirtem Papiere zu Bergwerkszwecken.

Wir haben – schreibt man dem Mining Journal – es vorausgesagt, daß diese Röhren, welche in sehr wesentlichen Punkten vor den eisernen Vorzüge haben, überall, wo man sonst nur Metall nahm, zur Anwendung kommen würden. Es spricht für die Wichtigkeit und Nützlichkeit der Erfindung, daß eine Autorität wie Hr. Nicolaus Wood (zu Newcastle am Tyne) vor Kurzem eine ansehnliche Zahl solcher Röhren bestellt hat, um auf der Hetton-Kohlengrube verwendet zu werden, indem man gefunden, daß sie für Bergwerkszwecke allen anderen Röhren in jeder Hinsicht vorzuziehen sind. Ganz besonderen Werth hat in vielen Fällen deren geringes Gewicht, da man die Röhren selbst auf Lastthieren über Berge hinwegschaffen kann; aus diesem Grunde ist jüngst eine große Menge solcher Röhren von einer bei südamerikanischen Gruben betheiligten Gesellschaft angekauft worden, und zwar zur Wetterführung; dieselben sind mehrere Hundert (engl.) Meilen über Gebirge zu transportiren. – Da die Röhren leicht zu legen und zu verlegen sind, so eignen sie sich auch sehr gut für Ziegeleien und Töpfereien. In dem Royal Victoria Patriotic Asylum, Wandsworth, bedient man sich ihrer mit dem besten Erfolge bei der Bewässerung mit flüssigem Dünger. Man sagt uns, daß hier eiserne Röhren etwa 250 Pfd. Sterl. gekostet haben würden, während für die papiernen nur 60 bis 70 Pfd. Sterl. ausgegeben sind. (Wochenschrift des schlesischen Vereins für Berg- und Hüttenwesen, 1861, Nr. 44.)

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