Titel: Anwendung von Drahtgeweben, um die Entzündung von Alkoholdämpfen zu verhüten, von Dr. Surmay in Ham.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 162/Miszelle 13 (S. 398–399)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj162/mi162mi05_13
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Anwendung von Drahtgeweben, um die Entzündung von Alkoholdämpfen zu verhüten, von Dr. Surmay in Ham.

Um in Brennereien, Spiritus- oder Liqueurfabriken etc. die Entzündung von Alkoholdämpfen oder die Fortpflanzung ihrer Entzündung zu verhüten, schlägt Dr. Surmay dasselbe Mittel vor, welches der Davy'schen Sicherheitslampe zu Grunde liegt, nämlich die Benutzung eines Drahtgewebes, welches die Flamme nicht durch sich hindurchläßt. Man verschließt die Mündungen der verschiedenen Alkohol enthaltenden Apparate, welche der Luft ausgesetzt sind, mit Drahtgewebe, worauf, wenn auch die Dämpfe außerhalb dieses Gewebes sich entzünden sollten, die Entzündung doch nicht in das Innere der Apparate sich fortpflanzen kann. Zu größerer Sicherheit bringt man auch im Inneren der Röhren, welche den Alkohol aus einem Apparat in den anderen leiten, Scheiben von Drahtgewebe an. Diese Gewebe bestehen aus Messingdraht, und haben Maschen von ungefähr 5/7 Millim. Breite. Die Drahtgewebe sind natürlich mit demselben Erfolg auch bei anderen brennbaren Flüssigkeiten, wie Aether, Terpenthinöl, Schieferöl etc. anwendbar, um die Entzündung derselben oder die Fortpflanzung der Entzündung zu verhüten. (Bulletin de la Société d'Encouragement, Juli 1861, S. 401.)

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