Titel: Verfälschung des Zinnes mit Zink.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 162/Miszelle 3 (S. 447)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj162/mi162mi06_3

Verfälschung des Zinnes mit Zink.

In neuerer Zeit sind in Frankreich wiederholt Vergiftungsfälle vorgekommen, welche dadurch bedingt waren, daß Kochgeschirre mit zinkhaltigem Zinn verzinnt worden waren. Man hat das Zink angewandt, weil die Zinkzinnlegirung sich leichter mit dem zu belegenden Kupfer verbindet, als reines Zinn. Bobierre, der ein solches zum Verzinnen gebrauchtes Metall untersuchte, fand darin außer Zink auch noch 22 Proc. Blei. Bei weiteren Nachforschungen, welche die Medicinalbehörde zu Nantes anstellte, ergab sich, daß an diesem Orte allein 10 Centner Zink zur Legirung mit Zinn verbraucht worden waren. (Pharmac. Zeitschrift, 1861, Nr. 12.)

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