Titel: Eisenhaltige Wasser.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1861, Band 162/Miszelle 4 (S. 447–448)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj162/mi162mi06_4

Eisenhaltige Wasser.

Bekanntlich hat schon Bischof Versuche angestellt, um zu ermitteln, wie viel Eisen sich unter Mitwirkung der Kohlensäure in Wasser lösen kann. Indem er feingeriebenen Spatheisenstein in Wasser vertheilte, und Kohlensäure hindurch leitete, erhielt er eine Lösung, die in 16 Unzen 4,66 Gran Eisenoxydul als kohlensaures Salz gelöst enthielt, während die natürlichen Eisensäuerlinge im Maximo nur an 1 Gran enthalten.

v. Hauer (Journal für praktische Chemie, Bd. LXXXI S. 391) hat gefunden, daß Wasser noch mehr kohlensaures Eisenoxydul aufnehmen kann, wenn man das durch Erhitzen von oxalsaurem Eisenoxyd in einem Strome Wasserstoff dargestellte Eisen in |448| kohlensaures Wasser bringt. Dasselbe wird lebhaft angegriffen, und es erhielt v. Hauer Wasser, welche in 16 Unzen 7 Gran FeO, CO₂ enthielten. (Chemisches Centralblatt, 1861, Nr. 57.)

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