Titel: Feilen des Glases mit Hülfe verdünnter Schwefelsäure.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1862, Band 163/Miszelle 9 (S. 79)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj163/mi163mi01_9

Feilen des Glases mit Hülfe verdünnter Schwefelsäure.

Das Feilen des Glases mit Hülfe verdünnter Schwefelsäure (nach der Methode von Maudslay, polytechn. Journal Bd. CLXII S. 157) geht nach den Versuchen des Referenten in der That mit großer Leichtigkeit vor sich. Anstatt daß eine Glasröhre durch eine gewöhnliche Feile nur geritzt und unregelmäßig angegriffen wird, kann man dieselbe mit einer ziemlich stumpfen Feile eben so leicht, wie mäßig hartes Schmiedeeisen behandeln, daran eine glatte Fläche anfeilen etc. Es scheint, als ob das mühselige Schleifen durch diese Erfindung in vielen Fällen ganz unnöthig gemacht wird. Man erhält durch das Feilen statt der rauhen Flächen, welche der Rohschliff liefert, gleich feinmatte Flächen. Auch Porzellan widersteht nicht. Vielleicht könnte man das bekannte Abschleifen der Rändchen, auf denen die Teller stehen, dadurch ersetzen. (Breslauer Gewerbeblatt, 1862, Nr. 1.)

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