Titel: Anwendung von schwefligsaurem und schwefelsaurem Baryt in der Papierfabrication, nach Theophil Redwood.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1862, Band 163/Miszelle 13 (S. 160)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj163/mi163mi02_13

Anwendung von schwefligsaurem und schwefelsaurem Baryt in der Papierfabrication, nach Theophil Redwood.

Der schwefligsaure Baryt, den man durch Zersetzung von kohlensaurem Baryt mittelst einer wässerigen Säure oder durch Zusatz von schwefligsaurem Natron zu einer Lösung von Chlorbaryum als Weißen Niederschlag erhält, wird mit Reisstärke oder anderer feinkörniger Stärke vermischt und die Mischung dem Papierzeuge hinzugefügt, wobei der schwefligsaure Baryt als Antichlor und die Stärke zur Verbesserung des Papiers dienen soll. Statt des schwefelsauren Baryts kann in gleicher Art auch künstlich dargestellter schwefelsaurer Baryt benutzt werden, welcher jedoch nicht als Antichlor wirkt. Man kann auch schwefelsauren oder schwefligsauren Baryt mit Stärke vermischt zum Leimen des Papiers anwenden. Die Mischung wird in diesem Falle mit Wasser gekocht, so daß die Stärke in den Kleisterzustand übergeht; man nimmt dabei auf 1 Pfd. der Mischung 2 Gallons Wasser und fügt der so erhaltenen Masse ungefähr das Vierfache an gewöhnlichem Leime hinzu, um die zum Leimen des Papiers bestimmte Mischung zu erhalten. (London Journal of arts, Februar 1861, S. 72; polytechnisches Centralblatt, 1862 S. 96.)

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