Titel: Dalpiaz's sogenanntes Preston-Salz.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1862, Band 163/Miszelle 7 (S. 237–238)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj163/mi163mi03_7

Dalpiaz's sogenanntes Preston-Salz.

Zur Anfertigung desselben wird hell durchscheinendes kohlensaures Ammoniak, dem Raume nach etwa 1 Kubikcentimeter, zu kleinen Stückchen zerbrochen und in Gläser mit weiter Oeffnung gefüllt; darnach wird, um alle Zwischenräume auszufüllen, eine hinreichende Menge von nachstehender Mischung aufgegossen: 4 Unzen starke Aetzammoniakflüssigkeit (Liquor ammon caust. duplex), 25 Tropfen Bergamottöl, 10 Tropfen Rosenöl, 10 Tropfen Zimmetöl, 10 Tropfen Gewürznelkenöl und 15 Tropfen Lavendelöl. Das unzerfallene kohlensaure Ammoniak absorbirt sehr schnell concentrirte Ammoniaklösung, verbindet sich damit zu einer zusammenhängenden festen Masse, welche die Gläser durchgehends erfüllt und sich lange Zeit erhält. Dieses Festwerden findet schon nach Verlauf von 2 Tagen statt, während welcher Zeit man die Gläser der Ruhe überlassen muß. Wendet man ein theilweise zerfallenes Salz an, so tritt das Festwerden auch nach langer Zeit nicht ein. Wahrscheinlich bildet sich im ersteren Falle ein im höheren Grade basisches Carbonat, |238| welches zu seiner Constituirung gewisse Aequivalente Wasser bedarf. (Casselmann's „Apotheker.“ 1861. S. 173.)

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