Titel: Keilförmige Treibriemen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1862, Band 163/Miszelle 3 (S. 395)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj163/mi163mi05_3

Keilförmige Treibriemen.

Um das Gleiten der Riemen auf den Scheiben zu verhindern, ohne dieselben übermäßig anspannen zu müssen, gibt ihnen W. Clissold nach einer im Lond. Journ. veröffentlichten Patentbeschreibung einen Vförmigen Querschnitt, und versieht die Scheiben auf ihrem Umfange mit ähnlich geformten Ausschnitten. Der Riemen reibt sich mit seinen abgeschrägten Seitenflächen an den Seitenflächen der Ausschnitte, und bedarf hierbei, um die Scheibe mitzunehmen oder von derselben mitgenommen zu werden, keiner erheblichen Spannung. Die Riemen werden aus einer Anzahl übereinandergelegter Lederstreifen zusammengesetzt, welche nach unten schmäler werden; die Enden der einzelnen übereinanderliegenden Riemen sind schräg aneinander gestoßen und die Stöße gegeneinander versetzt. Die Verbindung der einzelnen Riemenstreifen untereinander geschieht durch Metallschrauben. Bei größeren Kraftübertragungen kann man sich eines doppelten (d.h. zweier neben einander liegenden) Riemens, der in zwei Spuren VV geht, bedienen. Noch ist zu erwähnen, daß man statt des Leders abwechselnd Lagen von Leder und einem Gewebe oder Kautschuk und Gutta-percha in vulcanisirtem Zustande verwenden kann.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: