Titel: Ueber salpetersaures Eisenoxyd, von R. Wildenstein.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1862, Band 163/Miszelle 7 (S. 462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj163/mi163mi06_7

Ueber salpetersaures Eisenoxyd, von R. Wildenstein.

Der Verf. hat wasserhelle würfelförmige Krystalle von salpetersaurem Eisenoxyd untersucht, welche sich aus einer 2 1/2 Ctr. betragenden salpetersauren Eisenbeize im Verlauf von 1 1/2 Jahren an einem kühlen Orte in der Menge von 10 Pfd. abgeschieden hatten. Die Eisenbeize war bereitet durch Sättigen von wenig verdünnter Salpetersäure mit Eisen und Abdampfen der Flüssigkeit auf 48 bis 50° Baumé. Die Krystalle bildeten sich somit aus einer Lösung, die nur eine höchst geringe Menge freier Salpetersäure enthielt, während andere Chemiker bei der Darstellung des Salzes die Lösung immer mit einem großen Ueberschuß von Salpetersäure versetzten.

Die Krystalle enthalten nach des Verf. Eisen- und Salpetersäurebestimmung auf Fe²O³, 3NO⁵ einen Krystallwassergehalt von 12 Aequivalenten. Diese Zusammensetzung stimmt überein mit der von Hausmann früher mitgetheilten Formel für ein in prismatischen Krystallen aus einer mit überschüssiger Salpetersäure versetzten Lösung angeschossenes Salz. Wildenstein macht noch darauf aufmerksam, daß Ordway ein Salz mit 18 Aeq. Krystallwasser beschrieben habe. (Journal für praktische Chemie, Bd. LXXXIV S. 243.)

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