Titel: Radgebläse von Ruchet, Bonwiller und Sellier in Paris.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1862, Band 164/Miszelle 2 (S. 72)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj164/mi164mi01_2

Radgebläse von Ruchet, Bonwiller und Sellier in Paris.

Unter der Bezeichnung Radgebläse empfiehlt der Generalagent der genannten Firma, Paul Moll, Wien, Landstraße Nr. 128, eine Vorrichtung, welche sehr einfach und solid erscheint, da sie frei von allen Ventilen ist. Man denke sich nämlich ein sogenanntes ventilirtes rückenschlägiges Wasserrad, welches bis nahe an den Scheitel in einem Wasserbehälter steht, und durch eine Maschine in einer Richtung gedreht wird, welche derjenigen gerade entgegengesetzt ist, in welcher sich das Rad als rückenschlägiges Wasserrad drehen würde. Es ist klar, daß dieses Rad in seine Zellen Luft aufnehmen und dieselbe bei der Drehung im Wasser nach dem unteren Theile mitnehmen wird, wo alsdann die Luft durch die Oeffnungen im Radboden entweichen kann. Ueber dem unteren Theile des Rades, und zwar natürlich im Inneren desselben, befindet sich nun ein Kasten, welcher diese austretende Luft auffängt und an das Windrohr abgibt. Das Circular, aus welchem wir diese Notiz entlehnen, gibt die Preise an, zu welchen solche Gebläse, welche von 100 bis 2000 Kubikfuß Luft pro Minute mit 30 bis 100 Linien Pressung liefern, zu beziehen sind; bei 1000 Kubikfuß und 30 Linien Pressung beträgt der Preis z.B. 3000 fl. W. W., bei 100 Linien Pressung und gleichem Luftquantum 3900 fl., bei 100 Kubikfuß Luft pro Minute und 30, resp. 100 Linien Pressung sind die Preise 800, resp. 1700 fl. Es sollen bereits viele Gebläse dieser Art im Gange seyn, unter Anderem auch auf den Werken der Gebrüder Klein zu Zöptau in Mähren. (Notizblatt des Civilingenieur, 1862, Nr. 2.)

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