Titel: Reinigung der Kreide von kleinen Steinchen und dergleichen, damit sie zum Schreiben tauglich wird.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1862, Band 164/Miszelle 9 (S. 76)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj164/mi164mi01_9

Reinigung der Kreide von kleinen Steinchen und dergleichen, damit sie zum Schreiben tauglich wird.

Am besten wird sich dieß bewerkstelligen lassen, wenn die Kreide fein präparirt mit Wasser geschlämmt und getrocknet wird, hernach mit möglichst wenig Wasser sorgfältig angerührt, und sodann mäßig gepreßt.

Bei einem Versuche, wobei Schlämmkreide, wie angegeben, mit wenig Wasser angerührt und dann die teigige Masse gepreßt wurde, besaß die Kreide nach dem Trocknen hinreichende Festigkeit, um daraus Schreibstifte zu schneiden, mit denen sich eben so gut schreiben ließ wie mit den käuflichen, und welche auch bei kräftigem Strich hinreichenden Zusammenhang besaßen. Die Kreide, wie sie gegenwärtig zu Schreibstiften angewandt wird, ist, zum Theil wenigstens, solche Preßkreide. Was den Preis betrifft, so stellt sich die Preßkreide, eingezogenen Erkundigungen nach, einen Thaler pro Centner hoher als die gewöhnliche Kreide. (Monatsblatt des hannoverschen Gewerbevereins, 1861 S. 97.)

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