Titel: Darstellung des als homogeneous metal im Handel vorkommenden Gußstahls.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1863, Band 168/Miszelle 3 (S. 462)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj168/mi168mi06_3

Darstellung des als homogeneous metal im Handel vorkommenden Gußstahls.

Dieses, die weichste Sorte von Gußstahl, bildet das Mittelglied zwischen hartem Gußstahl und weichem Eisen, sowie das Feinkorneisen als Verbindungsglied zwischen Puddelstahl und weichem Eisen anzusehen ist. Das erstere Product wird in England auf dreierlei Weise dargestellt, und zwar durch Zusammenschmelzen von sehr reinem Stabeisen mit 1/140–1/150 Holzkohlenpulver in Gußstahltiegeln; durch Zusammenschmelzen von reinen Stabeisenbröckchen mit ungefähr der Hälfte Gußstahlabfällen, und durch Zusammenschmelzen von Spiegeleisen und Stabeisen. Der erste Weg ist der am häufigsten betretene. Kommt es bei einer gewissen Härte besonders auf Zähigkeit an, so zieht man Gerbstahl dem Gußstahl vor, z.B. zu Messerschmiedwaaren erster Qualität. (P. Tunner's Bericht über die metallurgischen Gegenstände der Londoner Weltindustrie-Ausstellung von 1862, Wien 1863, S. 63.)

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