Titel: Das schwefelsaure Eisenoxydul-Ammon als Entwickler der Lichtbilder.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1863, Band 169/Miszelle 11 (S. 235–236)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj169/mi169mi03_11

Das schwefelsaure Eisenoxydul-Ammon als Entwickler der Lichtbilder.

Ein Correspondent der Photographie News theilt nachstehende Vorschriften mit. Als Vorzüge des Doppelsalzes vor dem Eisenvitriol bezeichnet er, daß in den Schatten kein Niederschlag entsteht, daß eine kürzere Belichtung erforderlich, daß die Krystalle sich gut halten und daß die Lösung, wenn nicht zu alt, mit Silberlösung gemischt werden kann, ohne daß sie sich gleich trübt.

Schwefelsaures Eisenoxydul-Ammon 5 Gramme,
Essigsäure 3 „
Wasser 100 „
Alkohol, eine hinreichende Menge
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Obige Lösung ist gut für Portraits und Ansichten; sie hält sich lange.

Schwefelsaures Eisenoxydul-Ammon 7 Gramme,
Essigsäure 4 „
Wasser 100 „
Alkohol, wie oben.

Diese Verhältnisse eignen sich für schwächer beleuchtete Gegenstände, Interieurs u.s.w.

Schwefelsaures Eisenoxydul-Ammon 20 Gramme,
Essigsäure 6 „
Wasser 100 „
Alkohol, wie oben.

Diese Lösung eignet sich zu augenblicklichen Aufnahmen; sie entwickelt klar und gleichmäßig, und kann einige Minuten auf der Platte gehalten werden, wenn das Bild nicht gleich zum Vorschein kommt. (Photographisches Archiv, Juli 1863, S. 162.)

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