Titel: Stärke aus Pancratium maritimum.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1863, Band 169/Miszelle 14 (S. 400)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj169/mi169mi05_14

Stärke aus Pancratium maritimum.

Nach Armengaud's Génie industriel, Juni 1863, S. 306 hat der Italiener Giordano de Philippe entdeckt, daß die gemeine Trichterglitze, welche überall am Ufer des Mittelmeeres in großer Menge wächst, zur Darstellung von Stärkmehl verwendet werden kann, welches der Kartoffelstärke gleichkommt. Man würde so eine Pflanze für die Industrie benützen können, welche bisher ohne Werth war, und zwar mit Hülfe der bei der Kartoffelstärkefabrication gebräuchlichen Mittel.

Hr. Giordano hat bei einem Fabricationsversuch sehr gute Resultate erlangt. Die Auslieferung betrug je nach der Jahreszeit 8–12 Procent der Knollen. Man kann die Pflanze vom Mai bis August verarbeiten, und die Knollen auch in ihrer besten Zeit ernten und dann zur allmählichen Benützung aufbewahren. Auch zur Darstellung von Dextrin etc. ist diese Stärke schon mit bestem Erfolg benützt worden.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: