Titel: Verbesserungen an den Holzschleifmaschinen zur Erzeugung von Papierstoff; von Jordan und Söhnen in Tetschen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1863, Band 169/Miszelle 2 (S. 395)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj169/mi169mi05_2

Verbesserungen an den Holzschleifmaschinen zur Erzeugung von Papierstoff; von Jordan und Söhnen in Tetschen.

(Für Oesterreich patentirt.)

Der Schleifapparat wird, anstatt wie bisher in nur einem Viertelkreise, in einem halben Kreise ausgeführt, wodurch er nicht nur mehr Widerstandskraft gewinnt, sondern sich auch viel fester mit dem Gestell verbinden läßt und dem Steine mehr und präcisere Angriffspunkte bietet. Die Folge hiervon ist, daß bei geringerem Druck feinere Holzmasse geliefert werden kann. Die Aufnahmzellen für das zu schleifende Holz können so nachgestellt werden, daß man die Hölzer bis auf 1/4 Linie abschleifen kann. Die Schrauben, durch welche die Andrückvorrichtung in Thätigkeit gesetzt wurde, sind beseitigt; das zu schleifende Holz wird nämlich von der Seite in die Zelle eingeschoben, diese durch einen Schieber geschlossen und der Druck durch zwei Zahnstangen mittelst Rad und Hebel bewirkt. Eine fernere Verbesserung besteht darin, daß man den Schleifstein mit einem Fünftel seiner Peripherie in einer stellbaren Steinkröpfung laufen läßt, wodurch derselbe die gröberen Fasern zerkleinert, von dem aus harzigem Holze sich bildenden Schleim gereinigt wird, sich durch Anpressen des Kropfsteins mittelst einer Schraube vor dem Schärfen rund schleift, und, sobald er rund ist, eine viel wirksamere Schärfe annimmt. Auch der Sortirapparat ist insofern verbessert, als das Anhängen der Fasern an einander vermieden wird. (Neueste Erfindungen, 1863, Nr. 19.)

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