Titel: Ueber das Färben der gemischten Gewebe, von Thomas Parker.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1863, Band 169/Miszelle 12 (S. 475)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj169/mi169mi06_12

Ueber das Färben der gemischten Gewebe, von Thomas Parker.

Der Verf. hat sich am 30. Juni 1862 eine Methode in England patentiren lassen, vermittelst welcher er auf Zeugen aus Baumwolle und Wolle, Alpaca etc. Farbennüancen erzeugt, die bis jetzt auf dem gewöhnlichen Wege nicht hervorgebracht werden konnten. Er unterwirft die genannten Gewebe zunächst einem gründlichen Waschproceß, setzt sie sodann ungefähr zwei Stunden lang in einer Kammer der Einwirkung von schwefliger Säure aus und läßt sie von hier aus durch heißes Wasser und dann durch ein Walzenpaar hindurch gehen, welches das überflüssige Wasser auspreßt. Nun gelangen die Gewebe in die heiße Farbeflotte; nach dem Durchgang durch dieselbe werden sie von zwei Walzen erfaßt, welche die überschüssige Lösung wieder entfernen. Nachdem das Ausfärben in der heißen Farbeflotte und das darauf folgende Auspressen so oft wiederholt worden ist, bis das Gewebe den gewünschten Farbenton erlangt hat, wird der Zeug durch einen mit Dampf geheizten Cylinder getrocknet. (London Journal of arts, März 1863, S. 135; polytechnisches Centralblatt, 1863 S. 1175.)

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