Titel: Aus Gußstahlblech gepreßte Streichbreter für Pflüge.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1863, Band 169/Miszelle 6 (S. 472–473)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj169/mi169mi06_6

Aus Gußstahlblech gepreßte Streichbreter für Pflüge.

Auf der internationalen landwirthschaftlichen Ausstellung in Hamburg im Juli 1863 bildeten einen wichtigen Artikel in der Abtheilung der Bodenbearbeitungsinstrumente die |473| von den Hüttenwerken zu Dillingen bei Saarlouis, Rheinprovinz, unter Nr. 245 des Katalogs ausgestellten Streichbreter, aus Gußstahlblech gepreßt, welche im Centnerpreise zu 4 Thlr. 18 Sgr., also ganz außerordentlich billig und in vorzüglicher Ausführung geliefert werden. Wir halten es für unsere Pflicht, die einheimische Landwirthschaft ganz besonders auf diesen, vielleicht von den meisten Besuchern der Ausstellung übersehenen Gegenstand aufmerksam zu machen, der eine viel größere Wichtigkeit für dieselbe hat, als manche andere in Hamburg gezeigten glänzenden Dinge.

Jedermann kennt die Nachtheile der zerbrechlichen und schweren gußeisernen Streichbreter, deren Form eigentlich ihren Hauptvorzug ausmacht. Die gepreßten Stahlstreichbreter können jede gewünschte und vorgeschriebene Form erhalten, wenn sie in genügender Zahl bestellt werden. Sie sind sehr leicht, aus dem dauerhaftesten Materiale, worüber die Mechanik verfügt, kosten aber per Stück wegen ihres geringeren Gewichtes bedeutend weniger als gute gußeiserne Streichbreter, weil von diesen nur wenige auf den Centner gehen. (Wochenblatt zu den preußischen Annalen der Landwirthschaft, 1863, Nr. 36.)

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