Titel: Zur Bereitung eines reinen Zinkoxyds auf nassem Wege; von T. Sarrazin.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1864, Band 171/Miszelle 5 (S. 232–233)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj171/mi171mi03_5

Zur Bereitung eines reinen Zinkoxyds auf nassem Wege; von T. Sarrazin.

Bei der Darstellung des schwefelsauren Zinkoxyds verursacht die Ausscheidung des Eisens, mittelst Chlor und kohlensauren Zinkoxyds, zwar keine Schwierigkeit, wohl aber einige Unbequemlichkeit. Diese versuchsweise zu umgehen, überließ man nach beendigter |233| Wasserstoffgasentwickelung (bei der Auflösung des Zinks) und Filtration, die schwefelsaure Zinkoxydlösung mit einer kleinen Menge metallischen Zinks, einer etwa 8tägigen Digestion, unter ersetzen des verdampften Wassers, nach welcher Zeit der in reichlicher Menge entstandene braune Niederschlag von Eisenoxyd durch Filtration getrennt wurde. Das Filtrat erwies sich als vollständig frei von Eisen, überhaupt rein, und wurde nach vorschriftsmäßigem Fällen, Auswaschen, Trocknen und Glühen ein schönes Zinkoxyd erhalten. (Zeitung des norddeutschen Apotheker-Vereins.)

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