Titel: Preßmaschinen für Braunkohlen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1864, Band 171/Miszelle 4 (S. 396–397)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj171/mi171mi05_4

Preßmaschinen für Braunkohlen.

Während auf der Grube „von der Heydt“ bei Halle die nach Exter'schem Princip erbaute Preßmaschine häufige Reparaturen erfordert, ist auf der Grube „Carl“ bei Förderstedt die Fabrication von Kohlensteinen nach derselben Methode völlig befriedigend umgegangen. Die Kohle (Braunkohle) wird auf Eisenplatten bei 60–80° Reaumur getrocknet, durch ein Walzenpaar zu Staub gequetscht, geht dann in einem Schraubengange |397| durch eine Trommel, in welche die gebrauchten Dämpfe der Maschine geleitet werden, und gelangt so vorbereitet in die pyramidal zulaufende, je nach der Beschaffenheit der Kohle enger oder weiter stellbare Preßform, in welcher der von einer 30pferdigen Maschine betriebene Preßstempel horizontal hin und her geht. Mit jedem Stoße erfolgt ein Stein von 6 Zoll Länge, 3 Zoll Breite und 1 1/2–2 Zoll Stärke, deren 1000 Stück etwa 4 1/2 Ton. Kohlen enthalten. Das Product findet guten Absatz. (Berggeist, 1864, Nr. 13.)

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