Titel: Verhinderung des schlechten Brennens von Petroleum- und Photogenlampen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1864, Band 171/Miszelle 15 (S. 467–468)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj171/mi171mi06_15

Verhinderung des schlechten Brennens von Petroleum- und Photogenlampen.

Das schlechte Brennen dieser Lampen hängt häufig mit der Anwendung eines feuchten Dochtes zusammen. Die zu den Dochten verwendete Baumwolle zieht an feuchter Luft sehr leicht Feuchtigkeit an, welche sich oft sogar in kleinen Tröpfchen darauf niederschlägt. Sie nimmt dabei 1/5 bis 1/6 ihres Gewichtes an Feuchtigkeit auf. Dadurch wird das Aufsteigen des Oels verhindert, und der Docht rasch verkohlt, so daß eine unvollkommene rußige Flamme entsteht. Es ist daher sehr zu empfehlen, den Docht vor dem Einziehen in die Lampe auf einem warmen Ofen zu trocknen und dann |468| unmittelbar einzuziehen. Ist er einmal mit Oel getränkt, so ist keine Feuchtigkeits-Anziehung mehr zu befürchten. Dr. Lunge. (Breslauer Gewerbeblatt, 1864, Nr. 5.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: