Titel: Elektrische Eigenschaften des Pyroxylin-Papiers und der Schießbaumwolle.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1864, Band 171/Miszelle 5 (S. 462–463)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj171/mi171mi06_5

Elektrische Eigenschaften des Pyroxylin-Papiers und der Schießbaumwolle.

Bekanntlich nimmt man vielfach an, daß der Schwefel durch Reiben mit allen anderen Körpern negativ elektrisch wird, so wie andererseits der Katzenpelz, mit allen anderen Körpern gerieben, positiv elektrisch. Nun hat aber Hr. John Johnson, Professor an der Wesleyan Universität, Ct., Vereinigte Staaten, kürzlich die Entdeckung gemacht, daß der Schwefel durch Reiben mit Pyroxylin-Papier (nach Art der Schießbaumwolle |463| bereitet) positiv elektrisch wird, was auch bei dem Siegelwachs, Bernstein etc. der Fall ist.

Prof. Silliman, welcher diesen Versuch bei der Wiederholung bestätigt fand, hat denselben auf die Schießbaumwolle ausgedehnt, wobei er fand, daß sie gerade so wirkt wie das Pyroxylin-Papier. Die kräftigsten Wirkungen liefert das Reiben des vulcanisirten Kautschuks mit Schießbaumwolle. Die entgegengesetzten Wirkungen, welche im vulcanisirten Kautschuk durch das Reiben mit Flannel und mit Schießbaumwolle oder Pyroxylin-Papier hervorgebracht werden, sind sehr auffallend. Auch das Glas wird durch Reiben mit Pyroxylin-Papier und Schießbaumwolle stark positiv elektrisch. (American Journal of Science and Arts, Januar 1864, S. 115.)

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