Titel: Zurückhaltung der Vegetation, um den Nachtheilen der Fröste zu entgehen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1864, Band 173/Miszelle 14 (S. 160)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj173/mi173mi02_14

Zurückhaltung der Vegetation, um den Nachtheilen der Fröste zu entgehen.

Man kann die Vegetation eines jeden Baumes, der im Freien steht, zurückhalten, wenn man den Boden, soweit etwa seine Wurzeln reichen, nachdem er gefroren ist, bedeckt. Dieß kann mit Laub, Dünger, Kiefernadeln, Haidekraut u.s.w. geschehen. Eine Hand hoch Deckung genügt schon, um den Frost in der Erde und dadurch die Vegetation zurückzuhalten. Besonders zu empfehlen ist dieß bei den Spalierbäumen, namentlich bei Apricosen und Pfirsichen. Man glaube ja nicht, daß dadurch die Reife der Früchte oder ihre Güte beeinträchtigt werde. Das Versäumte wird bald nachgeholt und, gesetzt auch, die Früchte reifen 8 Tage später, so ist es doch immer besser, später reife Früchte, als gar keine zu haben. (Burger, kurze Berichte, Bd. II S. 23.)

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