Titel: Ausnutzung der Abfälle von dem Galvanisiren des Eisens.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1864, Band 173/Miszelle 5 (S. 479)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj173/mi173mi06_5

Ausnutzung der Abfälle von dem Galvanisiren des Eisens.

Nach J. Webster kann man diese Abfälle (welche wesentlich aus Chlorzink, Zinkoxyd, kohlensaurem Zinkoxyd, etwas metallischem Zink und einer Spur Salmiak bestehen) in folgender Weise besser als bisher ausnutzen: Man laugt die Masse mit heißem oder kaltem Wasser aus, wobei sich das Chlorzink zum größten Theile löst, rührt die Lösung um und zieht diese nebst dem leichteren kohlensauren Zinkoxyd und dem Zinkoxyd in ein zweites Gefäß ab; man laugt den Rückstand dann noch, wenn erforderlich, mehrfach aus, läßt das in der Lösung Suspendirte sich absetzen und zieht die Chlorzinklösung in ein drittes Gefäß ab. Der Absatz im zweiten Gefäß wird ausgewaschen, das Waschmasser in das dritte Gefäß genommen und hier die Flüssigkeit zunächst mit Aetzammoniak, z.B. mit dem Gaswasser oder dgl. behandelt. Es fällt Zinkoxyd aus und Salmiak kommt in Lösung. Letztere wird verdampft und das Salz auf irgend eine Weise benutzt. Der Rückstand im ersten Gefäß kann nun zu einem höheren Preise als das Rohmaterial zur Zinkgewinnung verkauft werden, der Niederschlag im zweiten und dritten Gefäße findet geeignete Verwendung zur Farbe. – Patentirt in England am 24. Sept. 1864. (London Journal of arts, Juli 1864, S. 6.)

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