Titel: Wasserzieher, über die Torfmoore des unteren Oderthals und deren Ausbeutung mit Besprechung der Torffabrik zu Langenberg.
Autor: Wasserzieher, C.
Fundstelle: 1864, Band 174, Nr. XXIII. (S. 64–78)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj174/ar174023

XXIII. Die Torfmoore des unteren Oderthals von Stettin abwärts und deren Austorfung, mit besonderer Besprechung der Torffabrik zu Langenberg; von C. Wasserzieher, Ingenieur.

Lage der Moore. – Das Oderthal, bei Stettin circa eine Meile breit, ist von 100–250 Fuß hohen Thonbergen eingeschlossen, die nach oberhalb näher an das Flußbett herantreten, nach unterhalb aber auf dem rechten Ufer schon bei Stettin weit zurücktreten, auf dem linken den Fluß noch etwa drei Meilen weit begleiten und dann ebenfalls zurücktreten.

Das so gebildete breite und tiefe untere Oderthal war früher von der Ostsee eingenommen, welche bei den hier herrschenden West- und Nordwest-Stürmen gewaltige Sandmassen hineingetragen und weite Flächen und hohe langgestreckte Meeresdünen gebildet hat. Diesen alten Meeres-Sandgrund bedecken jetzt in ununterbrochener Folge Torfmoore von bedeutender Ausdehnung, nur unterbrochen von Wasserflächen und Läufen oder von Dünen, welche bis zu 50 Fuß Höhe über den Moorflächen emporragen. Durch diese Moore hindurch fließt der Strom mit ganz unmerklichem Gefälle, schließlich das Haff bildend, zum Meere. Der Wasserstand desselben ist äußerst wandelbar, denn die Winde von West-Nord-West bis Ost-Nord-Ost (Stauwinde) hemmen nicht nur den Abfluß des langsam rinnenden Wassers in das Meer, sondern stauen die See auf, treiben das Seewasser in das Haff und das Haffwasser in den Strom. Dann fließt die Oder buchstäblich rückwärts und steigt oft in 48 Stunden um 1 1/2 bis 3 Fuß an. Treten solche Winde zur Zeit des Schneeschmelzens oder nach starken Gewitterentladungen im oberen Oderthale ein (Oberwasser), so erfolgt dieses Anwachsen noch rascher.

Die Moore des Oderthals liegen in den verschiedensten Höhen über dem mittleren Wasserstande der Oder. Die 9–12 Zoll über demselben erhabenen sollen hier Wiesenmoore, die höher gelegenen Hochmoore genannt werden.

Erstere sind nach den obigen Ausführungen jeder Zeit Ueberschwemmungen ausgesetzt. Geringes Uebersteigen des Wassers als Folge von Stauwinden kommt alljährlich mehreremal vor; solches bis 1 Fuß seltener, bis 2 Fuß noch seltener, kann aber noch lediglich durch Stauwinde veranlaßt werden. Drei Fuß hoch bedeckt das Wasser durchschnittlich |65| alle 20 Jahre in Folge von Oberwasser unter Mitwirkung von Eisstopfung oder Stauwind diese Wiesen-Moorflächen. Diese Verhältnisse machen die Austorfung derselben sehr schwierig. Die trocknenden Torfsoden kommen fast alljährlich mit den unteren Steinen einigemal im Wasser zu stehen und ganze Ernten sind den Besitzern weggeschwommen.

Im Folgenden sollen nun zunächst die Wiesenmoore, deren Torfsorten und die Gewinnung derselben, besonders diejenige nach Challeton's Methode zu Langenberg, betrachtet werden.

Später sollen die Hochmoore, deren verschiedene Torfsorten und die Gewinnung dieser beschrieben werden.

Wiesenmoore. – Diese Moore sind mit Eis- und Birkbruch bestanden oder nach der Ausrodung desselben und Planirung nutzbare Graswiesen, da ja ihre Oberflächen in so geringer Höhe über dem gewöhnlichen Wasserstande liegen, daß dieselben selbst in den heißen Monaten, wo auf Hochmooren Alles verdorrt, feucht genug sind, um die Vegetation von Futterkräutern zu begünstigen.

Die oberen 4 Zoll bilden einen festen Filz aus Graswurzeln. Die folgenden 8–9 Zoll bildet eine erdige kurzbröckelige Torfmasse. Dieselbe enthält, einfach gestochen und getrocknet, ein concentrirtes Brennmaterial. Leider zerbröckeln beim Trocknen die Soden trotz aller Vorsicht vollständig. Deßhalb wird diese Schicht beim gewöhnlichen Betrieb des Torfstichs als „Abraum“ zurückgeworfen; die folgenden Schichten, welche den größten Theil der Zeit unter dem Wasserspiegel sich befinden, ändern allmählich ihre Structur und Zusammensetzung bis herunter auf den Erduntergrund derart, daß die Soden aus den untersten Schichten mit wenigen Ausnahmen den leichtesten Stichtorf haben und daß in jeder höheren Schicht seine Schwere wächst, bis der dicht unter dem Abraum gewachsene Torf am schwersten und festesten wird. Die oberen Stücke schwinden meist mehr, als die unteren (siehe die Anmerkung S. 66). Dieses Verhalten erklärt sich aus der Zusammensetzung des Torfs.

Derselbe besteht nämlich aus unendlich vielen feinen, innig durcheinander gefilzten braunrothen Würzelchen, zwischen denen eine schwarzbraune feine schmierige Masse eingelagert ist. In den oberen Schichten überwiegt letztere bei weitem, eine compacte Masse bildend, die Würzelchen scheinen mehr vergangen zu seyn; in den unteren Schichten überwiegen die Würzelchen, die schwarze Masse liegt zwischen diesen lockerer und ist wässeriger. Beim Trocknen der Soden sucht sich die schwarze Masse möglichst zu verdichten; die Würzelchen suchen aber ihre ursprüngliche Form zu erhalten. Ueberdieß sind diese Würzelchen röhrenförmig und leichter als die schwarze Masse, daher bleiben die unteren Schichten |66| voluminöser und leichter, die oberen verdichten sich zu kleinerem und schwererem Torf.

Diese Theile sind allen Wiesen-Moortorfen gemeinsam. An vielen Stellen des Moors ist die Torfmasse außerdem noch dicht durchwachsen von groben röhrenförmigen Schilfstengeln, Schilfwurzeln, Stielen und Blättern von grünlichgelber Farbe. Dieser Schilf ist dann in den oberen Schichten meist mehr verwest, tiefer hinab bis auf 7 Fuß aber oft noch sehr fest. Häufig überwiegt dieser Schilf im Torf dem Volum nach oder macht wenigstens einen großen Theil desselben aus (lissiger Torf)11); ja die unteren Schichten bei 7 Fuß Tiefe bestehen häufig nur aus diesem Liß, ohne eine Spur anderer Bestandtheile. Dieser Torf sieht aus wie fest zusammengelagertes halbfaules gerades Kornstroh. Die Lißfasern liegen horizontal; er schwindet beim Trocknen weniger und wird ungemein leicht, ist übrigens von Torfstichmaschinen kaum zu durchschneiden und auch keineswegs stichwürdig. (Siehe die Tabelle der Anmerkung S. 67.)

Hiernach lassen sich zwei Arten Torf wesentlich unterscheiden:

1) Solcher ohne Liß, mit nur feinen rothbraunen Würzelchen und viel schwarzer Masse; derselbe sieht braunroth aus, oben schwarzbraun, unten heller bis röthlich und ist in der frischen Schnittfläche glatt, seifig, fettglänzend.

2) Solcher mit mehr oder weniger Liß, welcher dem Torf immer ein grünlichgelbes Ansehen gibt.

Beide Sorten wechseln nicht in übereinanderliegenden Schichten miteinander ab, sondern einzelne Theile des Moors sind von oben bis unten lissig, andere enthalten rothbraunen Torf, sehr häufig und ganz willkürlich wechselnd.

Der Abraum und die obersten Schichten beider Sorten sind wenig von einander verschieden, da die schwarze Masse hier vollständig überwiegt.12)

Die Eigenschaft der schwarzen schmierigen Torfmasse, sich beim Trocknen sehr zu verdichten und zu verhärten, wird bei Anfertigung von Hannovertorf und Formtorf und bei der Challeton'schen Torfbereitungs-Methode benutzt, um einen sehr festen, dichten und schweren Torf zu erzeugen, indem man die das Zusammenziehen der Masse hemmenden röhren- und bandförmigen Wurzeln etc. zerstört.

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In der Zusammenstellung Seite 68 ist der Einfluß des Zerstörens der Fasern auf die Verdichtung verglichen mit der Verdichtung des roh gestochenen Torfes. Dazu sind aus den verschiedenen Torfschichten je mehrere Stücke Stichtorf und mehrere Stücke Streichtorf, jedes 150 Kubikzoll groß, beobachtet und die Mittelwerthe zusammengestellt. Der Streichtorf ist ohne Zusatz von Wasser lediglich durch Kneten der Torfmasse mit der Hand und Formen der Masse in einem Kasten von 150 Kubikzoll Größe hergestellt. Daher konnte aus dem Verhältniß seines Gewichts zu dem Gewicht des ebenfalls 150 Kubikzoll großen Stichtorfs das Volum Rohstoff berechnet werden, aus dem die 150 Kubikzoll Streichtorf entstanden sind. Diese Zahlen stehen in der Verticalspalte b und sind zur Berechnung des Verdichtungsquotienten in der Verticalspalte g benutzt. Der Verdichtungsquotient ist das Verhältniß des frischen Rohstoff volums zum trockenen Volum. Der in der Tabelle S. 68 trocken genannte Torf nahm bei 20–25° C. und stetem Luftwechsel nicht mehr ab. Die Volumbestimmungen und die Wägungen sind zwar nicht mit feinen Instrumenten, aber mit Sorgfalt und für gewerbliche Zwecke hinreichend genau gemacht.

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Textabbildung Bd. 174, S. 68
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Zu Nr. 9 ist zu bemerken, daß aus 12 Fuß Tiefe keine zusammenhängenden Stücke zu erhalten waren, aus dieser Schicht also nur Streichtorf zu machen war; das Volum Rohstoff (164 Kubikzoll) ist nur vermuthet nach ähnlicher Torfmasse Nr. 14 u. 15, der Verdichtungsquotient ist daher unzuverlässig; deßgleichen bei Nr. 2. Nr. 1 u. 16 sind dieselben Torfsteine, wie Nr. 1 und 8 in der Anmerkung S. 67, also gilt das dort Gesagte auch hier.

Aus dieser Tabelle ersieht man sofort, daß das absolute Gewicht des aus gleichen Mengen Rohstoff entstehenden trockenen Stich- oder Streich-Torfs um so geringer ist, je tiefer der Rohstoff lag, daß also der Gehalt an trockenem Torf im Rohstoff nach unten stets abnimmt.

Bei Vergleichung der Verdichtungsfähigkeit der Torfe muß erinnert werden, daß die Tabelle drei Arten Torf aufführt:

I. 3–9 braunen Torf.

II. 10–15 lissigen Torf, in dessen unterster auf dem Sand aufliegenden Schichte die Wurzeln ganz vergangen sind; die Masse ist dort weich, breiig und sehr wässerig.

III. 10–13 und 16–17 lissigen Torf, dessen unterste Schichte nur feste Schilf-Stengel, -Blätter und -Wurzeln bilden.

Verdichtungsfähigkeit und spec. Gewicht des Stichtorfs. – Bei Sorte III werden diese um so geringer, je tiefer der Torf steht, weil eben nach unten die schwarze Masse immer mehr abnimmt, das Liß mehr überwiegt.

Sorte II verhält sich analog, nur die unterste Schicht (14) macht eine Ausnahme, weil ihre vergangenen Wurzeln geringen Widerstand leisten.

Bei Sorte I, welche kein Liß enthält, nehmen die spec. Gewichte des Stichtorfs nach unten ebenfalls ab. Die Verdichtungsfähigkeit der Schichten ist nicht so übersichtlich, denn der obere Torf (3), der ähnlich wie 10 bei II und III beschaffen ist, besteht so compact aus schwarzer Masse, daß er nur wenig schwinden kann. 5 enthält eben so wenig Fasern, aber der Rohstoff ist nicht so compact, sondern etwas wässeriger als 3; daher das stärkere Schwinden. Bei 7 dagegen erlangen schon die Würzelchen Geltung und verhindern eine starke Verdichtung.

Verdichtung des Streichtorfs. – Die Zerstörung aller röhrenförmigen, noch mehr oder weniger elastischen Bestandtheile bei

Sorte I erhöht die Verdichtungsfähigkeit um so mehr, je tiefer der Rohstoff lag, je weniger dicht er also die schwarze Masse enthielt, so daß die spec. Gewichte aller drei Schichten 4, 6, 8 nun fast |70| gleich geworden sind; die absoluten Gewichte und die trockenen Volumina gleicher Rohstoffmengen dieser drei Schichten verhalten sich fast gleich, nämlich etwa wie 2 : 1 1/2 : 1 1/4.

Die Schichten unterhalb 8' Tiefe sind mehr verwest und verhalten sich abweichend.

Anders ist es bei

Sorte II, bei der sich zwar auch die Erhöhung der Verdichtungsfähigkeit nach unten hin steigert, wo aber die Abnahme der trockenen Volumina und die Abnahme der Gewichte derselben (aus gleichen Rohstoffmengen) nach unten hin wesentlich von einander abweicht. Diese Volumina von Nr. 11, 13, 15 verhalten sich etwa wie 2 1/7 : 1 7/8 : 1 1/8;

die Gewichte etwa wie 2 1/7 : 1 1/7 : 1 1/10;

die spec. Gewichte wie 0,93 : 0,55 : 0,90.

Die untere Schicht von Sorte III verhält sich natürlich abweichend, da bei derselben keine Rede davon seyn kann, durch Zerstören der Fasern der schwarzen Masse das Zusammenziehen möglich zu machen, indem ja die schwarze Masse gänzlich fehlt.

Ein anderes Ergebniß aus der Tabelle muß hier noch registrirt werden: Wie erwähnt, ist der sog. Streichtorf hergestellt durch Kneten des Rohstoffs mit der Hand ohne Zusetzen oder Entfernen von Wasser. Je zwei Torfstücke 3 und 4, oder 7 und 8, u.s.w. hatten also gleichen Procentgehalt Wasser. Deßhalb mußten sich auch die Gewichte der nassen Torfsteine 5 und 6 verhalten wie die derselben trockenen Steine; es mußte also

153,8 : 164,9 = 21,3 : x
ergeben x = 24,6
es entsteht aber
x

=

22,8.

Aehnlich ist es überall, d.h.: der Procentgehalt Wasser im Streichtorf ist größer geblieben als der im Stichtorf. Beide Sorten sind aber derselben Temperatur und überhaupt denselben Verhältnissen ausgesetzt gewesen, bis beide nicht mehr abnahmen.

Für die äußere Anschauung war auch eine gleiche und große Trockenheit vorhanden. Der Streichtorf aller Sorten und Schichten, mit Ausnahme von 17, war außerordentlich hart, beim Anschneiden der Kanten spröde, fast wie Cannelkohle, Schnittflächen hornglänzend; überdieß waren alle Stücke vielfach zerborsten, so daß das Innere der Torfsteine ebenso trocken war, wie die Kanten und daß, wenn man ein Stück zerschlagen wollte, dasselbe in viele Theile zersprang. Also dürfte man wohl mit |71| Recht annehmen, daß der Streichtorf mehr Wasser gebunden enthält, als der Stichtorf.

Aschenbestandtheile der verschiedenen Torfsorten. – Es dürfte hier der Ort seyn, die Bestandtheile der Asche aus den verschiedenen Torfsorten zu besprechen. Die betreffenden Analysen sind von Hrn. Dr. Zinrek in Berlin gemacht. Nach denselben enthält der Abraum des lissigen Torfes etwa 10 3/4 Proc. Asche, der des braunen Torfes etwa 12 Proc. Asche.

Die Zusammensetzung beider Aschen ist fast identisch.

Der lissige Torf, vom Abraum bis auf den Sand, also eine 6 1/2 dicke Schicht, hat etwa 12 1/2 Proc. Asche. Der braune Torf vom Abraum bis auf 7 1/2' Tiefe hat etwa 8 1/6 Proc. Asche.

In ersterer überwiegt Eisenoxyd und Gyps über Kalkerde; in letzterer Kalkerde über Eisenoxyd und Gyps.

Thatsache ist, daß erstere Asche zu Schlacken verschmilzt, letztere nicht.

In der Schicht des braunen Torfs unterhalb 8' bis 12 und 14' (siehe die Tabelle S. 68 Nr. 9) vermehrt sich wieder der Gypsgehalt, während der Kalkerdegehalt sich vermindert. Thatsache ist abermals, daß die Asche eines fabric. braunen Torfes, der außer der Schicht bis 8' Tiefe noch die Schicht bis 12 und 14 Fuß Tiefe enthält, ebenfalls zu schlacken beginnt, zwar nicht leichtflüssige aber doch eine Sinterschlacke bildet. Die Eigenschaft des Schlackens scheint demnach von einem gewissen Gehalt an Gyps in der Asche begleitet zu seyn.

Bestandtheile
der
Asche.
Abraum
durchschnittich.
Lissiger Torf
mit 6'' Abraum und
bis auf den Sand.
Brauner Torf
mit 6'' Abraum und
bis auf 8' Tiefe.
Brauner Torf
mit 6'' Abraum und
bis auf 13' Tiefe.
11,4 Proc. 12,3 Proc. 8,4 Proc. 9,1 Proc.
1) Eisenoxyd u. Thonerde 21,51 29,0 18,9 18,86
2) Schwefelsaure Kalkerde 12,84 33,0 13,2 26,11
3) Kalkerde 39,94 17,5 52,1 37,97
4) Kohlensäure Magnesia 0,34 0,2 0,4 0,25
5) Alkalisalze 0,69 0,4 0,7 0,61
6) In Salzsäure unlösl.
Rückstände, als Kieselsäure,
Sand, Thon etc.


24,68


19,9


14,7


16,20
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Austorfung der Wiesen-Moore. – Dieselben sind an den Flußufern oder wo sonst fruchtbringende Ueberschwemmungen dieselben treffen, oft sehr gute Wiesen, und werden dann wohl selten ausgetorft. Ohne solche oder künstliche Zufuhr von Dungstoffen geben diese Wiesen aber meist geringes Futter und werden oft lieber als Els- und Birkbrüche bewirtschaftet oder, falls sie stichwürdigen Torf enthalten, ausgetorft. Natürlich sind dieselben nach dem Austorfen Wasserflächen.

In der Regel geschieht das Austorfen mit Torfmaschinen, welche die Soden 8–12' tief herausholen können.

Diese Maschinen, welche von 3 Mann bedient werden, liefern pro Tag 8 bis 14 Mille à 1200 Steine Stichtorf, je nach der Geschicklichkeit und Ausdauer der Leute und der Beschaffenheit des Torfes.

Große Baumwurzeln, die mühsam vor der Maschine entfernt werden müssen, verursachen viel Zeitverlust. Viele kleine Holztheile, die noch nicht vertorft sind, verursachen das Zerbrechen vieler Soden und somit Zeit- und Materialverlust. Das Mille à 1200 zu stechen und auszufahren kostet hier 8 Slgr. Dafür müssen die Arbeiter die Maschine nach dem Moor bringen, aufstellen, wieder auseinandernehmen und zurück in's Magazin bringen; ferner, so oft es erforderlich, die Maschine von einem Graben zum anderen bringen; endlich abräumen und den Abraum um etwa 36' vom Grabenufer aufkarren. Jedes Jahr sticht die Maschine 4 Fuß vom Ufer ab, und die daraus entstehenden Soden nehmen einen Streifen von 27' bis 36' Breite am Grabenufer entlang ein. Soll ein Graben in einem Jahre doppelt gestochen werden, so wird der erste Stich auf doppelte Entfernung ausgefahren, der zweite auf die einfache.

Dieses Doppelt-Ausfahren muß natürlich besonders bezahlt werden, kommt aber auch selten vor. Das Hoch- und Umsetzen der Steine in Ringe kostet pro 1200 Stück jedesmal 1 Slgr. Es geschieht in der Regel zweimal, kostet dann also 2 Slgr.; sobald die unteren Steine aber einmal in Wasser zu stehen kommen, geschieht es dreimal. Endlich kostet das Einsetzen der Soden in Winterhaufen, hier Miethen genannt, 2 Slgr.; somit das Mille 12–13 Slgr. Etwa 1 3/4 Mille liefern, in großen Kästen gemessen, 108 Kubikfuß.

Wo der Torf, was an manchen Stellen des Moors der Fall ist, mit vielen noch nicht vertorften dünnen Holzzweigen und Wurzeln gemengt ist, zerbrechen beim Stechen sehr viele Stücke; von den ganz gebliebenen zerfallen wiederum noch viele beim Trocknen, da diese Holzstückchen sich nicht mit zusammenziehen, also den Torf sprengen.

Es ist vortheilhafter, solchen und anderen bröcklichen Torf zwar mit |73| Maschinen herauszuholen, aber denselben dann am Grabenufer zu Hannovertorf oder zu Streichtorf zu verarbeiten. Enthält der Torf endlich noch viel festes Holz und viele ganze Baumstubben, so können Torfstichmaschinen gar nicht verwendet werden. Dann muß man entweder mit Anwendung von Stauen den Torf in gewöhnlicher Weise mit Handspaten stechen, was bei diesen tiefliegenden Mooren aber schwierig und wenig ergiebig ist, da die Arbeiter fortwährend mit dem aufsteigenden Wasser zu kämpfen haben; oder man macht sogenannten Baggertorf, d.h. Hannovertorf, zu dem die Torfmasse mit Handbaggern beliebig tief aus dem Wasser geholt wird.

Bei allen Arten der Torfgewinnung auf diesen niedrigen Mooren ist es von der größten Wichtigkeit, daß der Platz in der zum Aufstellen der trocknenden Soden nöthigen Breite möglichst angehöht ist. Deßhalb werden die Arbeiter streng angehalten, den Abraum nicht wie es ihnen bequemer ist, in das Wasser zu werfen, sondern denselben auf dem Grabenufer zu planiren, resp. hinter die schon begonnene Aufhöhung zu werfen oder zu karren, und so dieselbe zu erhöhen und zu verbreitern.

Bei der Inangriffnahme eines solchen Moors ist es rathsam, schon im Herbst zuvor einen Stich zu machen und auf dem projectirten Grabenufer aufzusetzen, um so von vorn herein eine wirksame Aufhöhung zu erhalten, welche dann nach und nach durch den Abraum sich verbessert. Dadurch schützt man das Moor wenigstens vor Stauwasser und es werden, wenn auf anderen Mooren der Torf bereits wegschwimmt, die unteren Soden kaum benetzt.

Bei der Anlage eines solchen Moores hat man ferner darauf Rücksicht zu nehmen, daß der Torfgraben, sofern er überhaupt mit schiffbaren Gewässern in Verbindung gesetzt werden kann, was hier stets der Fall ist, selbst möglichst bald schiffbar werde. Man würde also zuerst den Graben gleich auf zwei Seiten und wo möglich doppelt stechen, dann hätte man sogleich 16' Breite. Ferner muß verhindert werden, daß die Arbeiter Abraum oder zerbrechende Torfstücke in das Wasser fallen lassen, weil diese die Wassertiefe des Canals im Allgemeinen zwar nicht erheblich beeinträchtigen, aber meist an gewissen Punkten des Canals zusammentreiben und dann dort wieder ausgebaggert werden müssen. Endlich muß man darauf sehen, daß die Maschinen stets gut vertical aufgestellt werden, da sonst zwischen je zwei Stichen unterhalb leicht Torfrippen stehen bleiben.

Steht der Torf tiefer, als er mit den Maschinen zu bekommen ist, oder sind untere Schichten so weich und breiig, daß sie in der durch die Torfstichmaschine gehobenen Torfsäule zerquetscht werden würden, daß also |74| die Maschine gar nicht bis in diese Schichten hineingesenkt werden darf, mit einem Wort, ist der Sandgrund ausgetorfter Flächen oder Canäle noch mit einer Schicht leichter Torfmasse bedeckt, so leitet sich in den heißen Monaten in derselben eine Zersetzung ein und in der schwammigen Masse entstehen dann unendlich viele kleine Gasbläschen, welche wie Bauer's unterseeische Kameele wirkend, plötzlich ganze Strecken der Torfschichte vom Sand losreißen und an die Oberfläche heben.

Dieses Aufschwimmen oft sehr dicker Schichten ist eine sehr große Last für die Moorbesitzer. Zuweilen lassen sich solche schwimmende Inseln aus den befahrenen Canälen herausflößen und werden dann festgepfählt an nicht frequentirten Plätzen, oft aber müssen sie geradezu herausgebaggert werden. Zum Winter gehen sie übrigens wieder unter.

Nachdem hier von den schiffbaren Canälen in den Mooren geredet ist, muß noch eine Art der Sicherung der Moore gegen Hochwasser, nämlich das Verwallen der Moore angeführt werden, welches in hiesiger Gegend ebenfalls theils versucht, theils wirklich ausgeführt ist. Solche Wälle, die theils als Fahrdämme dienen und durch Aufwerfen eines Grabens rings um das Moor hergestellt werden, können sehr wirksam gegen Stauwasser dienen und ihre Anlage muß sogar angerathen werden, wenn nicht bei einem schon vorhandenen Moor gar zu viele Canäle oder natürliche Gräben über die Grenze des Moores hinausgehen, welche nicht zugestaut werden dürfen, sondern durch Doppelschleußen geschlossen werden müssen. Diese Schleußen müssen wegen des feinen Sandgrundes sehr sorgfältig ausgeführt werden und sind in der Anlage und Erhaltung sehr kostspielig. Hat man aber nur einen Hauptausfahrts-Canal im Moor, so ist die Verwaltung des Moors vortheilhaft.

Die precäre Torfgewinnung auf einem nicht gesicherten Wiesenmoor hiesiger Gegend ist besonders mißlich, wenn auf die Torfgewinnung andere Industrien basirt sind, deren Betrieb also von atmosphärischen Verhältnissen in Frage gestellt werden könnte.

Die Torffabrik zu Langenberg.

Der Torfmoor zu Langenberg hat eine Ausdehnung von nahe 3000 Morgen und gehört dem Kaufmann Hrn. Ed. Schwinning zu Stettin. Derselbe hat auf dasselbe eine Ziegelei für 2 1/2 Millionen Steine und einen Kalkofen für 15000 Tonnen Kalk basirt, und gebraucht auch Torf für eine bedeutende Destillation. Daher findet der letzterwähnte Umstand bei diesem Moore besonders statt und es war sehr wünschenswerth, die Torfgewinnung zu sichern.

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Sodann kommen in dem Moor viele Torfe vor, welche zwar von guter Qualität sind, aber bröcklichen Torf liefern, der viel Verlust gibt.

Ferner steht der Torf meist so tief, daß die unteren Schichten mit Stechmaschinen nicht zu erlangen sind.

Endlich geben die unteren Schichten einen oft sehr leichten Stichtorf.

Neben der Sicherstellung der Torfgewinnung kam somit zur Erwägung, daß eine Mischung aller Torfschichten eine gleichförmige, haltbare und gute Qualität erzeugen und die Mitverarbeitung des Abraums gestatten mußte.

Die Sicherung des Moors konnte man durch Verwaltung erreichen. Dann hätte man aber mindestens drei, auch wohl vier große Doppelschleußen für Oderkähne anlegen müssen, weil in den vorhandenen, theils natürlichen, theils künstlichen Canälen auch andere Besitzer die Fahrgerechtigkeit haben. Dieses Project wurde verworfen.

Sodann konnte man die Grabenufer derart erhöhen, daß für gewöhnliche Fälle der trocknende Torf vom Hochwasser verschont blieb.

Die Mischung der Schichten konnte bewerkstelligt werden:

1) Indem man den von Stechmaschinen herausgeholten Torf durch Arbeiter durcheinandertreten und zu Hannover- oder Streichtorf direct am Grabenufer verarbeiten ließ.

Da aber in Betreff der Sicherstellung des Moors von der Verwaltung Abstand genommen war, also eine Erhöhung des Grabenufers geschehen mußte, so konnte man nur auf Hannovertorf reflectiren; denn die aus einem Stich der Stechmaschine gehobene Torfmasse würde als Formtorf eine Fläche von circa 90 Fuß Breite zum Auslegen bedürfen. Diese Fläche erhöht herzustellen, würde sehr kostspielig seyn; zudem müßte diese alljährlich vor dem fortschreitenden Stich um 4 Fuß zurückweichen, d.h. pro Ruthe der Grabenlänge oder pro 1 1/2 Tausend Torfstücke müßte jährlich etwa 1 Schachtruthe Boden von der Grabenseite der Fläche abgestochen und 90' weit nach der Hinterseite derselben aufgekarrt werden.

Günstiger würde sich dieß bei Hannovertorf verhalten, für welchen etwa eine Aufsatzfläche von 30 Fuß Breite erforderlich ist.

2) Die Mischung der Schichten konnte man zu erreichen suchen, indem man den von Stechmaschinen gehobenen Torf in Prähme warf und etwa Schlickeysen'schen Torfschneidern zuführte. Diese konnten dann auf einer im Moor liegenden erhabenen Sandfläche, von der später ausführlicher geredet werden wird, aufgestellt werden. Einmal waren zur Zeit jener Erwägungen die erwähnten Torfschneider noch nicht so bekannt und vervollkommnet wie heute, dann aber ist von denselben eine innige Mischung der so verschiedenartigen Schichten nicht zu erwarten.

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Sie würden allerdings einen verdichteten Torf geliefert haben, aber häufig würden Stücke aus den unteren sehr leichten Schichten allein, andere aus den oberen sehr schweren allein bestehen; diese würden ungemein schwer, aber bröcklich seyn und langsamer trocknen, als jene, welche viel leichter ausfallen müßten. Der Torf hätte also eine sehr verschiedene Qualität gehabt und die Soden wären verschieden schnell getrocknet. Letzteres ist beim Torfmachen unter freiem Himmel sehr störend.

Endlich aber würden bei dem sehr bedeutenden Wassergehalt der frisch gestochenen Torfmasse die aus dem Torfschneider hervorgegangenen Stücke so weich seyn, daß sie nicht zu hantiren wären.

Man hat alle diese Methoden nicht gewählt, sondern die Anlage einer Torffabrik nach Challeton's Methode.

Uebersicht der Fabrication. – Ein Dampfbagger von 20 Pferdekräften, 240 Schachtruthen mittlerer Leistungsfähigkeit pro 12 Stunden und 16 Fuß Baggertiefe verbreitet die Torfmasse in Prähme von 6 Schachtruthen Inhalt, welche nach dem Fabrikgebäude transportirt werden.

An dieser Stelle muß erwähnt werden, daß der feine Triebsand, auf dem das ganze Moor ruht, sich fast inmitten desselben zu einer langen (circa 250 Ruthen), schmalen (circa 20 Ruthen) Düne bis 35 Fuß über die Moorfläche, von Süd nach Nord gestreckt, erhebt. Diese Düne ist auf etwa 100 Ruthen Länge nach beiden Seiten hin auf der Moorfläche auseinander gekarrt. Inmitten jener 100 Ruthen und da, wo die östliche Seite der Düne aus dem Moore steigt, steht das Fabrikgebäude. An der dem Moore zugewandten Seite desselben endet ein 50 Fuß breiter Graben, aus dem Moor kommend. Die Prähme schwimmen hier paarweise dicht an die Fabrik, aus deren oberem Theil zwei Becherwerke (Paternoster) von circa 42' Länge mit 45° Neigung heraushängen und dieselben entleeren.

Die Torfmasse wird in der Fabrik zerkleinert und verdünnt, und vereinigt sich in einem etwas geneigten Canal. Am tiefsten Punkte steht in demselben eine Centrifugal-Pumpe, welche den Schlamm auf eine Höhe von 18' in ein kleines Reservoir pumpt. Von diesem aus führen lange viereckige hölzerne Rinnen von 18 Zoll Breite und 24 Zoll Tiefe über das circa 65 Morgen große planirte Sandterrain, welches dieselben in angemessene Hauptfelder zerlegen. Die Rinnen haben pro Ruthe 5/4 Zoll Gefälle. Die Hauptfelder des Sandterrains sind zerlegt in kleinere Abtheilungen von circa 180 Quadratruthen. Jedes solche Feld ist auf drei Seiten von einem 2 Fuß hohen Wall umgeben. Die vierte Seite ist offen und wird mit 30 Zoll breiten Bretertafeln |77| von 24 Fuß Länge zugesetzt, wenn das Feld belassen werden soll. Zwischen je zwei Feldern läuft ein von den Wällen begrenzter Graben von 15–18 Zoll Tiefe hin. Alle diese münden in gemeinschaftliche Abflußgräben.

Wo früher der höchste Kamm der Sand-Düne war, liegen die Felder etwa 7 Fuß über dem mittleren Wasserstand. Nach allen Seiten hin werden sie niedriger, bis endlich der äußere Gürtel des Terrains noch 3 Fuß über demselben liegt. Dadurch haben die gemeinschaftlichen Abflußgräben gutes Gefälle erhalten.

Beinahe das ganze Terrain ist von einem schiffbaren Canal umgeben, auch schneiden mehrere seiner Arme tief hinein in dasselbe. Ein System von Fahrwegen durchzieht das Terrain derart, daß alle offenen Seiten der Felder an einem Wege liegen; an den entgegengesetzten Enden der Felder liegen die Haupt-Rinnenstränge und die gemeinschaftlichen Abflußgräben. So stören diese Schlamm-, Wasser- und Fahr-Wege einander nicht. Die letzteren laufen zusammen in Hauptwege, welche münden, wo an den Canälen Verladungsbrücken sich befinden.

Um nun die einzelnen Felder belassen zu können, haben die Haupt-Rinnenstränge an jedem Felde drei kleine rechtwirklich abführende Ansatzrohre, die mit Holzschiebern verschlossen sind.

Es sind kleine tragbare viereckige Holzrinnen von 12' bis 16' Länge, 7'' Höhe, 13'' und 10 1/2'' Breite vorhanden; ebenso tragbare Böcke. Die Rinnen, deren breites Ende stets das schmale der vorangehenden aufnimmt, werden vermittelst der Böcke zu Leitungen zusammengestellt, welche mit Gefälle von den genannten drei Ansatzrohren der Hauptrinne aus bis nahe an das mit Bretern geschlossene Ende des Feldes gehen. Zwei Felder werden immer gleichzeitig belassen und in einem dritten stehen die Rinnen schon aufgestellt, damit ohne jede Unterbrechung gearbeitet werden kann.

An jedem Punkte des Ausflusses liegt am Boden ein sogenanntes Spritzbret mit niedrigen Rändern, so daß der Torfschlamm, sanft über diese hinfließend, auf den Boden gelangt, ohne ihn aufzuwühlen. Ist das Feld am Ende voll genug, so wird ein Theil jedes Stranges abgenommen u.s.f., bis es zuletzt an der Seite der Hauptrinne voll läuft.

Zum Abnehmen und Heraustragen der Rinnen aus den angefüllten Feldern sind die Arbeiter mit hohen Wasserstiefeln versehen.

In zwei Tagen werden nahe 3 Morgen belassen; dazu sind fünf Mann erforderlich. Der so erhaltene Belauf wird lediglich wie Hannovertorf behandelt.

Der dünnflüssige Torfschlamm steht in den Feldern 20–22 Zoll |78| hoch. Nach 4–8 Tagen, je nach dem Wetter, fängt die Oberfläche an zu bersten; alsdann wird der Torf mit Fußbretern von 10 und 5 Zoll getreten. Nach weiteren 6–8 Tagen wird der Torf zum erstenmale geschnitten; dazu werden mit Harken, deren Zähne 3 1/2 Zoll von einander entfernt sind, die Schnitte vorgezeichnet und dann werden dieselben mit Torfschneidemessern ausgeführt. Nach weiteren 4–6 Tagen wird der Torf gekreuzt. Endlich wird er in hergebrachter Weise getrocknet.

(Der Schluß folgt im nächsten Heft.)

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Frisch gestochene lissige Torfmasse aus 4 Fuß Tiefe enthielt circa 33 Gewichtstheile Lißfasern und circa 67 Theile andere Bestandtheile.

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Es wurden frisch gestochene Soden aus dem Langenberger Moor gewogen, dann getrocknet, bis sie bei 25° Celsius und stetem Luftwechsel nicht mehr abnahmen, |67| hernach gewogen und ihr Inhalt bestimmt. Alle Stücke waren frisch, 150 Kubikzoll groß. Folgendes ergab sich:

Textabbildung Bd. 174, S. 67

Zu Nr. 1 ist zu bemerken, daß durch Unvorsichtigkeit die sehr krümliche Masse zerbrochen war, so daß aus einem Theil des trockenen Stückes nur das spec. Gewicht, nicht aber die übrigen Zahlen bestimmt werden konnten.

Zu Nr. 8: Der Torfstein Nr. 8 und die 5–7 sind aus nahe benachbarten lissigen Parcellen. Die Schichten in beiden bis herab auf 5 1/2' sind identisch; dann folgt von 5 1/2' – 7 1/2' in der einen Parcelle reines Liß ohne schwarze Masse, in der anderen Parcelle dagegen ist diese Schicht ähnlich der darüber befindlichen in 3 3/4' Tiefe, nur sind die Lißfasern und die Würzelchen ganz verfault und ist deßhalb die frische Masse so weich, lose und wässerig, daß sie beim Trocknen sehr schwindet und ausnahmsweise schwer wird, da die Würzelchen dem Verdichten keinen Widerstand mehr bieten können. Die Schichten 7 und 8 stehen direct auf dem Sande. Unter der Schicht 4 sind noch 4 bis 5' Torf.

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