Titel: Glycerinpflaster.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1864, Band 174/Miszelle 11 (S. 87)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj174/mi174mi01_11

Glycerinpflaster.

100–150 Gran Stärkemehl, mit einer Unze Glycerin gekocht, geben nach Dilt eine Mischung, die keinen Geruch hat, nicht ranzig wird, und obgleich sie sehr fest an der Haut anklebt, doch abgenommen und wieder angelegt werden kann. Dilt benutzt dieses Glycerinpflaster als Corpus für andere Pflaster. So nimmt er statt Belladonnapftaster eine Unze Glycerinkleister und vermischt damit 3 Gran schwefelsaures Atropin, das zuvor mit einigen Tropfen Glycerin abgerieben wurde. Zum Aufstreichen dient Gutta-percha-Leinwand oder undurchdringliches Zeug. Morphin und andere Alkaloide werden in derselben Weise verordnet. (Burger, kurze Berichte, Bd. II S. 31.)

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