Titel: Vereinfachung der elektrischen Haus-Signalapparate; von Albert Ungerer in Pforzheim.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1864, Band 174/Miszelle 3 (S. 460)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj174/mi174mi06_3

Vereinfachung der elektrischen Haus-Signalapparate; von Albert Ungerer in Pforzheim.

Da sich die elektrischen Klingeln und Glocken in Gasthöfen und Fabriken sowohl, als auch in Privathäusern mehr und mehr Eingang verschaffen, so dürfte es im Interesse des Publicums seyn, darauf aufmerksam gemacht zu werden, daß eine Rückleitung aus einem directen Draht in allen den Fällen erspart werden kann, wo eine Gas- oder metallene Wasserleitung in der Nähe ist.

Ich habe schon viele derartige elektrische Klingeln gesehen, aber noch nicht bei einer einzigen war die Gasleitung als Rück- resp. Ableitung benützt worden, sondern es wurde immer eine Unmasse unnöthigen Drahtes verwendet. Ob auch die Staats-Telegraphen noch Kupferplatten in Brunnenschachte einsenken, weiß ich nicht, eine Drahtleitung an die nächste Gas- oder Schienenleitung ist aber billiger und besser.

Ich habe an einer Daniell'schen Batterie den einen Pol mit der Wasserleitung und den anderen mit der Gasleitung meiner Fabrik verbunden, und diese beiden auf einer Entfernung von mehreren hundert Fußen wieder unter sich. Die Ablenkung der Magnetnadel blieb aber genau dieselbe, ob die beiden Leitungen verbunden waren oder nicht. (Württembergisches Gewerbeblatt, 1864, Nr. 49.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: