Titel: Naphta in Galizien.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1865, Band 175/Miszelle 12 (S. 87)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj175/mi175mi01_12

Naphta in Galizien.

Die Naphta-Versendungen aus Galizien – schreibt der „Wanderer“ – nehmen seit einiger Zeit ungewöhnliche Dimensionen an. Der Handel widmet diesem Artikel große Aufmerksamkeit; auch die Regierung hat bereits zu Boryslaw (in Galizien) ein „Inspectorat der Naphtaquellen“ errichtet, dessen Aufgabe ist, die Gewinnung, Verwahrung und Versendung dieses Bergöls zu überwachen. Für galizisches Naphta sind bisher nebst noch mehreren anderen kleineren Handelsplätzen Stanislau und Przemysl die Hauptmärkte, wo schon im September laut Bericht circa 40,000 Ctr. abgeschlossen wurden. Es wird in Oesterreich eben so kommen, wie in den Vereinigten Staaten, wo seit 1860 durch die überaus ergiebigen pennsylvanischen Oelquellenentdeckungen dem vegetabilischen Oel eine gefährliche Concurrenz erwachsen ist; bei uns wird in nicht langer Zeit die Naphta das amerikanische Petroleum, auch vielleicht die vegetabilischen Oele verdrängen.

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