Titel: Verbesserung im Beschlagen von Wagenrädern.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1865, Band 175/Miszelle 2 (S. 163–164)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj175/mi175mi02_2
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Verbesserung im Beschlagen von Wagenrädern.

Damit die Reifen recht fest auf dem Rade sitzen, empfiehlt sich das Tränken der Felgen mit heißem Leinöl. Eine ziemlich lange gußeiserne Pfanne wird mit Leinöl gefüllt und dieses bis auf 100° Celsius erhitzt. Das unbeschlagene Rad wird mit der Nabe auf einen Stock gesteckt, um den es sich nach Bedürfniß drehen läßt. Man legt den Stock auf zwei Böcke, die neben der Oelpfanne stehen und läßt das Rad mit seinen Felgen in das Oel hineinhängen. Jede Felge muß 1 Stunde in dem Oel verweilen. Das Holz muß trocken seyn, indem es sonst das Oel nicht annimmt. Das Oel darf nicht höher erhitzt werden, als angegeben ist, damit das Holz nicht verbrannt wird. Das so präparirte Holz zieht keine Feuchtigkeit mehr an, und schwindet daher nicht mehr. Durch die abwechselnde Ausdehnung und Schwindung werden aber gerade die Radreifen lose. (Breslauer Gewerbeblatt, 1865, Nr. 1.)

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