Titel: Verfahren beim Drucken der Cassenscheine.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1865, Band 176, Nr. LXXXI. (S. 274)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj176/ar176081

LXXXI. Verfahren beim Drucken der Cassenscheine.

Mit einer Abbildung auf Tab. IV.

In einer Sitzung des Berliner Bezirksvereins deutscher Ingenieure berichtete Hr. Bersch über dieses Verfahren. Dasselbe erfolge mittelst einer hydraulischen Presse, welche 12 bis 14 Blätter mit Scheinen auf einmal druckt. Früher habe man Walzendruck angewendet, welcher nur 6 Blatt auf einmal lieferte und außerdem bei verschiedenfarbigem Drucke in Folge ungleicher Ausdehnung des Papieres unter den Walzen viel Ausschuß ergab. Bis zu drei Atmosphären werde für die Pressen der Druck der Stadtwasserleitung benutzt. Ein hierbei angewendeter Apparat ist durch Fig. 2 veranschaulicht. Eine über dem Ventil a, welches die Verbindung der Presse mit der Wasserleitung vermittelt, angebrachte Gummikapsel, mit dem Ventil zusammenhängend und von größerer Oberfläche als das letztere, bewirkt für gewöhnlich den Schluß von a. Zum Anlassen der Presse drückt dann der Arbeiter auf diese Kapsel und öffnet dadurch die Verbindung mit der Presse. Dieser Verschluß durch die Gummikapsel könne auch dazu dienen, in einem Wasserreservoir einen constanten Wasserstand zu erhalten, ohne dazu für den Schwimmer eine Stopfbüchse anzuwenden. Das Sinken des Schwimmers bewirke einen Druck auf die Gummikapsel, welche das Speiseventil geschlossen erhält. (Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure, 1865, Bd. IX S. 30.)

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