Titel: Ueber die Nachweisung von Spuren von Chrom in Eisen und Eisenerzen; von A. Tereil.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1865, Band 177/Miszelle 3 (S. 491–492)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj177/mi177mi06_3

Ueber die Nachweisung von Spuren von Chrom in Eisen und Eisenerzen; von A. Tereil.

Man behandelt das Metall oder Mineral auf gewöhnliche Weise, um die Kieselsäure zu entfernen und eine Lösung sämmtlicher Metalle zu erhalten, in welcher das Eisen sich als Oxyd befindet, dann fällt man die Lösung mit überschüssiger sehr concentrirter Kalilauge, erhitzt auf 80 bis 90° C. und fügt tropfenweise eine sehr verdünnte Lösung von übermangansaurem Kali hinzu, so lange sich dieses noch entfärbt. Die Reaction ist beendigt, sobald die Flüssigkeit von mangansaurem Kali schwach grün |492| gefärbt ist. Man filtrirt und sättigt das Filtrat mit Essigsäure, wodurch die kleine Quantität von mangansaurem Kali sofort reducirt wird, und prüft die Lösung, welche oft deutlich gelb gefärbt ist, mit essigsaurem Blei.

Diese Methode ist ebenfalls anwendbar, um Spuren von Wolfram, Vanadin oder Molybdän im Eisen oder den Eisenerzen zu erkennen. (Bulletin de la Société chimique, durch Hübner's Zeitschrift für Chemie.)

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