Titel: Verpackungsmaterial für Stopfbüchsen etc.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1865, Band 178/Miszelle 2 (S. 74–75)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj178/mi178mi01_2
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Verpackungsmaterial für Stopfbüchsen etc.

In einer Sitzung der Société industrielle zu Mülhausen im Elsaß theilte Herr Th. Schlumberger hierüber Folgendes mit: Statt Hanf oder Kautschuk macht man eine Mischung von gleichen Theilen Talg und Sägespänen und drückt diese in die Stopfbüchse ein, nachdem man letztere durch einen um die Kolbenstange gelegten Baumwollendocht nach unten abgeschlossen hat. Ein gleicher Docht wird oben aufgelegt und dann die Stopfbüchse durch den Deckel geschlossen. Durch Anziehen der Schrauben wird die Mischung genügend comprimirt und erlangt nach einiger Zeit eine große Festigkeit und Dichte. Schlumberger erhielt diese Methode durch E. Franger in Guebwiller mitgetheilt und hat sich derselben seit Monaten mit dem besten Erfolge bedient, ebenso wie Hr. Burnat, der seine Angaben lediglich bestätigte. (Dieses Verpackungsmaterial ist im Wesentlichen das für H. C. Coulthard in England patentirte, welches bereits in Deutschland mit Erfolg angewendet worden ist; man sehe polytechn. Journal Bd. CLXXI S. 461 und Bd. CLXXII S. 234.)

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