Titel: Anwendung von Glimmerblättchen bei Feuerungen für Dampfkessel etc.; von Salinenassistent H. Warth.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1865, Band 178/Miszelle 2 (S. 162–163)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj178/mi178mi02_2

Anwendung von Glimmerblättchen bei Feuerungen für Dampfkessel etc.; von Salinenassistent H. Warth.

Von der Eigenschaft des Glimmers, in verhältnißmäßig hoher Temperatur Festigkeit und Durchsichtigkeit auf die Dauer zu erhalten, wird bis jetzt noch wenig Anwendung gemacht, weßhalb auf die Verwendung von Glimmerblättchen zu diesem Zwecke aufmerksam gemacht werden möchte. Man verschließt sehr zweckmäßig die an den Schürthüren angebrachten Schaulöcher mit Glimmerblättchen, wodurch eine beständige bequeme Beobachtung des Feuers möglich gemacht, zugleich aber das nachtheilige Eindringen kalter Luft durch jene Oeffnungen verhindert ist.

Man hat nicht nöthig, wie bei anderen Einrichtungen, vorher einen Schieber oder gar die ganze Schürthüre zu öffnen, um auf den Rost zu sehen. Die Blättchen sind |163| durch kleine Blechrahmen eingefaßt und mittelst dieser in die Schaulöcher gestellt. Zum Schutz gegen äußere Beschädigungen kann ein Drahtgitter übergespannt werden.

Bei Mechanicus C. F. Steeb in Stuttgart, Königsstraße Nro. 45, können passende Glimmerblättchen, 6 Quadratzoll à 15 kr., bezogen werden. (Württembergisches Gewerbeblatt, 1865, Nr. 38.)

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