Titel: Präparirung der Kuhmilch als Ersatz der Frauenmilch für Säuglinge.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1866, Band 181/Miszelle 8 (S. 239)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj181/mi181mi03_8

Präparirung der Kuhmilch als Ersatz der Frauenmilch für Säuglinge.

Um die an blutbildenden Stoffen relativ reichere, an Wärme erzeugenden Stoffen relativ ärmere und zugleich entschieden kaliärmere Kuhmilch durch Erhöhung des Zucker- und Alkaligehaltes der normalen Frauenmilch gleichwerthig herzustellen, hat I. v. Liebig in den vorjährigen Annalen der Chemie und Pharmacie (daraus mitgetheilt im polytechn. Journal Bd. CLXXVI S. 67) eine Vorschrift zu einer neuen Suppe für Säuglinge veröffentlicht; dieselbe wird aus 10 Loth Kuhmilch, 1 Loth Weizenmehl, 1 Loth Malzmehl und 7 1/4 Grammen doppelt-kohlensaurem Kali bereitet.

Mit Umgehung des Malzmehls als Zuckerquelle empfiehlt Prof. V. Kletzinsky als viel bequemeres Aequivalent, in einem (Wiener) Seidel Kuhmilch 1 Loth Zucker und 10 Gran doppelt-kohlensaures Kali auflösen zu lassen.

Immerhin ist die normale Frauenmilch als die natürliche und gesundeste Nahrung des Kindes zu betrachten. (Mittheilungen aus dem Gebiete der reinen und angewandten Chemie; von V. Kletzinsky. Wien 1865.)

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