Titel: Beschreibung einer Schutzbret-Winde.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1866, Band 182, Nr. CXXI. (S. 443–444)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj182/ar182121

CXXI. Beschreibung einer Schutzbret-Winde.

Aus Armengaud's Génie industriel, October 1866, S. 173.

Mit Abbildungen.

Wir erhielten von Hrn. Em. Comte, welcher die bedeutende Spinnerei der HHrn. Munier und Prevost zu Albert dirigirt, die Skizze einer sehr einfach angeordneten Schutzbret-Winde, welche schon seit einiger Zeit angewandt wird und ausgezeichnet arbeitet.

Diese Anordnung bietet den Vortheil dar, daß das Sperrrad und sein Sperrkegel wegfallen, welche bei dem gewöhnlichen Mechanismus unumgänglich nothwendig sind, um das Schutzbret in gewünschter Höhe zu erhalten.

|444| Textabbildung Bd. 182, S. 444

Es wird in diesem Falle, da die Getriebe und zugehörigen Räder die Richtung wechseln, vorzuziehen seyn, die Schraube ohne Ende unter dem Rade anzubringen, um stets dieselbe Umdrehungsrichtung des Stellrades von links nach rechts für das Heben des Schutzbretes beizubehalten.

Man könnte zu demselben Zwecke auch eine Schraube ohne Ende mit linkem Gewinde anwenden.

Da der Gang der Schraube ohne Ende 10 Centim. und der Durchmesser mindestens 12 Centimet. beträgt, so ist der Spielraum zwischen den Zähnen groß genug, damit diese Schraube in das Getriebe eingreifen kann ohne daß die Zähne desselben schräg gestellt sind und ohne daß dadurch ein wirklicher Uebelstand entsteht.

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: