Titel: Zur Theorie der Davy'schen Sicherheitslampe.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1866, Band 182/Miszelle 6 (S. 170)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj182/mi182mi02_6

Zur Theorie der Davy'schen Sicherheitslampe.

Dr. A. Krönig in seiner „Chemie, bearbeitet als Bildungsmittel für den Verstand“ hält es für wahrscheinlich, daß das Drahtnetz die von der Flamme empfangene Wärme mehr durch Strahlung, als durch Leitung verliert. Diese Vermuthung scheint zur Gewißheit geworden zu seyn durch die interessanten Versuche, welche Magnus in seiner „Notiz über die Beschaffenheit der Sonne“ (Annalen der Physik und Chemie, Bd. CXXI) beschreibt. Denn Magnus weist nach, daß eine nicht leuchtende Gasflamme eine viel größere Wärme ausstrahlt, sobald man eine Scheibe von Platin hineinbringt. Er zeigt ferner, daß die Wärmeausstrahlung der Flamme eine Vermehrung erfährt, sobald die Platinplatte mit kohlensaurem Natron überzogen wird. Diese Beobachtung scheint vollständig die Angabe Graham's (Annalen der Physik und Chemie, Bd. XXXI S. 467) zu erklären, daß „das Drahtgewebe der Sicherheitslampe weit undurchdringlicher für die Flamme ist, wenn es zuvor in eine Alkalilösung getaucht wird.“ (Annalen der Physik und Chemie, Bd. CXXII.)

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: