Titel: Darstellung des Wasserstoffsuperoxydes.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1866, Band 182/Miszelle 6 (S. 426–427)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj182/mi182mi05_6
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Darstellung des Wasserstoffsuperoxydes.

Bekanntlich bildet sich nach Schönbein beim Schütteln von Zinkamalgam mit Wasser in einer mit atmosphärischer Luft oder Sauerstoffgas gefüllten geräumigen Flasche eine Flüssigkeit, die etwa 1/45000 Wasserstoffsuperoxyd enthält. C. Hoffmann hat versucht, auf andere Weise reichere Lösungen zu gewinnen und empfiehlt folgendes Verfahren: Man verbrennt Kalium in einem Porzellantiegel unter Aufblasen von Luft, bis man eine an Kaliumsuperoxyd reiche gelblichgrüne Masse erhält. Diese trägt man in eine stark abgekühlte Kieselfluorwasserstoffsäure oder auch Weinsäure ein und gewinnt dann Lösungen, welche 1/375 Wasserstoffsuperoxyd enthalten. Wird nicht abgekühlt, so enthalten die Lösungen nur 1/735 davon.

Baryumsuperoxyd, welches man leicht aus chemischen Fabriken beziehen kann, eignet sich zur Bereitung von Wasserstoffsuperoxyd mittelst Kieselfluorwasserstoffsäure, unseren Beobachtungen zufolge, eben so gut als Kaliumsuperoxyd. Professor Böttger.(Polytechn. Notizblatt, 1866, Nr. 18.)

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