Titel: Ueber die färbenden Substanzen des Flußspathes; von G. Wyrouboff.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1866, Band 182/Miszelle 6 (S. 485)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj182/mi182mi06_6

Ueber die färbenden Substanzen des Flußspathes; von G. Wyrouboff.

Aus einer Reihe von Versuchen über diesen Gegenstand, deren detaillirte Beschreibung Raum und Zweck dieser Zeitschrift nicht gestattet, zieht der Genannte folgende Schlüsse: 1) Die Flußspathe sind wässerige Gebilde. 2) Die färbenden Substanzen sind verschiedene Kohlenwasserstoffe, die wahrscheinlich aus bituminösem Kalkstein stammen, der durch seine Zersetzung die zur Bildung des Flußspaths nöthigen Stoffe geliefert hat. 3) Der Geruch des Flußspaths von Welsendorf ist nicht, wie Schrötter, Schönbein, Meissner und Andere annehmen, einem Gehalt von Ozon oder Antozon, sondern einem Kohlenwasserstoffe zuzuschreiben, welcher sich in den Spalten angehäuft findet und dem Mineral durch Behandlung mit Aether entzogen werden kann. 4) Die Phosphorescenz ist nur eine Folge der Zersetzung der färbenden Substanz und nicht dem Fluorcalcium selbst eigenthümlich. (Aus dem Bulletin de la Société chimique, durch die Zeitschrift für Chemie, 1866 S. 448.)

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