Titel: Philippon's Manometer.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1867, Band 184, Nr. LX. (S. 300–301)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj184/ar184060

LX.  Philippon's verbessertes Manometer.

Im Auszuge aus dem Mechanics' Magazine, November 1866, S. 335.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Die Verbesserungen, welche der französische Gasingenieur A. C. Philippon an den Manometern, die auf dem Flüssigkeitsdrucke beruhen, anbringt, zielen lediglich dahin, die Einwirkung der Temperatur des Gases auf die manometrische Flüssigkeit zu vermindern und überhaupt die letztere, während sie mit dem Gasraume in Communication steht, auf einer constanten Temperatur zu erhalten. Ob dieser Zweck durch die Einrichtung, welche in Fig. 4 in einer äußeren Ansicht (unter Hinweglassung des vorderen Theiles der Umhüllung), in Fig. 5 in einem Längen-, in Fig. 7 in einem Horizontalschnitte nach der Richtung 1–2 versinnlicht ist, vollkommen erreicht wird, kann jedoch nicht ganz zugegeben werden. Bei dieser Anordnung wird eine heberförmige Röhre A, A' aus Glas benutzt, von welcher der eine Schenkel mittelst eines Hahnes R mit dem Gasreservoir etc. in Communication gesetzt werden kann, während in dem anderen das Niveau der Sperrflüssigkeit an einer Scale abgelesen wird; in das offene Ende des letzteren wird entweder eine Platte p eingeschraubt, oder es wird dieses Ende mittelst einer um eine Achse a (Fig. 6) drehbaren Klappe p' verschlossen, die durch eine Feder gegen dieses Ende gedrückt wird. Das Wesentliche der ganzen Einrichtung mag nun darin bestehen, daß die Manometerröhre mit einer schützenden metallenen Umhüllung B, E versehen ist, welche durch einen Längenschlitz dieses Gefäßes B die Ablesung an der Scale gestattet. Diese Umhüllung kann aus Zink, Kupfer, dünnem Eisenblech oder einem anderen geeigneten Materiale |301| seyn; sie ist an ihrem oberen Theile erweitert und aus mehreren Theilen E, E² zusammengesetzt, welche über den Haupttheil derselben geschraubt werden, und von denen einer mit einer verschiebbaren Einstellungsmarke versehen ist. Mittelst einer an der Umhüllung angebrachten Hülse P, P kann der ganze Apparat in passender Weise an eine Wand des Gasreservoirs u. dgl. geschraubt werden. Weiteres Detail über die Construction und Graduirung etc. dieses Manometers ist in unserer Quelle nicht angegeben.

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