Titel: Verbesserte Blechscheren.
Autor: Schmidt, Carl Heinrich
Fundstelle: 1867, Band 185, Nr. XCIX. (S. 341–342)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj185/ar185099

XCIX. Ueber verbesserte Blechscheren; von Professor C. H. Schmidt in Stuttgart.

Mit einer Abbildung.

Beistehender Holzschnitt stellt eine Blechschere dar, welche gegen die bisher angewandten Scheren so viele Bequemlichkeiten bietet, daß zu erwarten steht, es werde sich dieselbe bald allgemein einführen.

Textabbildung Bd. 185, S. 341

Mit der gewöhnlichen Schere lassen sich bekanntlich lange Schnitte nur sehr unbequem und unsicher machen, denn es muß das Blech stets nach oben oder unten umgebogen werden, wenn überhaupt das Schneiden möglich seyn soll. Um dieses lästige Umbiegen zu vermeiden, ist in dem einen Schneidbacken a eine Nuth e angebracht, deren Grund in Einer Ebene mit der vorderen Fläche des zweiten Schneidbackens b liegt. Der eine Theil des geschnittenen Bleches tritt in diese Nuth ein und die Schere erhält dadurch eine so sichere Führung, daß der längste Schnitt ohne alle Schwierigkeiten ausgeführt werden kann. Die Scheren treten immer |342| paarweise in symmetrischer Form auf, für einen rechts und für einen links von der Blechtafel abzuschneidenden Streifen. Außerdem sind bei d noch zwei kleine Backen angebracht, welche zum Drahtabzwicken dienen.

Einige Stück dieser neuen Scheren sind für das Musterlager der kgl. Centralstelle in Stuttgart von Hrn. Hermann Findeisen in Chemnitz bezogen worden. Die Preise sind folgende:

Länge der Schere 6 7 8 9 12 Zoll
Preis per Stück 1 1/3 1 5/8 1 5/6 2 1/3 5 Thaler.

(Württembergisches Gewerbeblatt, 1867, Nr. 30.)

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