Titel: Ueber das Abfallen der Stehbolzenköpfe in Locomotiven-Feuerkästen.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1867, Band 185/Miszelle 2 (S. 241)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj185/mi185mi03_2

Ueber das Abfallen der Stehbolzenköpfe in Locomotiven-Feuerkästen.

Es kommt nicht selten vor, daß im Feuerkasten Köpfe einzelner Stehbolzen gänzlich wegfallen, oder daß deren äußere Kopfränder rasch verzehrt werden. Diese Umstände machen häufig Erneuerungen der Bolzen und vieles Nachstemmen der Köpfe erforderlich. Wenn man den frisch angestauchten Kopf eines kupfernen oder eisernen Stehbolzens durch Abmeißeln genau untersucht, findet man, daß bei den Gewindeinschnitten Abkneifungen des Materials durch das Nieten eingetreten sind, derart: daß der Kopf mit dem Bolzen häufig nur mehr mit einem sehr geringen Querschnitt zusammenhängt. Die vorgedachten Erscheinungen des Abfallens der Köpfe etc. werden hierdurch ihre Erklärung finden. Dem Uebelstande wird abgeholfen, wenn man – wie es jetzt hier geschieht – an den, im Feuerkasten vorstehenden Enden der Bolzen, die als Köpfe niedergestaucht werden sollen, vorher die Gewinde bis auf den Grund abfräßt. Lud. Becker, Oberinspector der Kaiser-Ferdinands-Nordbahn. (Zeitschrift des österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins, 1867 S. 79.)

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