Titel: Verwerthung von Eisenschlacken.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1867, Band 186/Miszelle 5 (S. 332–333)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj186/mi186mi04_5
|333|

Verwerthung von Eisenschlacken.

Crawshay zu Gateshead am Tyne hat ein neues Verfahren zur Extraction des in den Schlacken noch enthaltenen Eisens erfunden, welches in Folgendem besteht. Der von ihm zu diesem Zwecke angewendete Ofen ist einem gewöhnlichen Kupolofen ähnlich, jedoch von etwas kleineren Dimensionen; derselbe wird zunächst auf eine sehr hohe Temperatur vorgewärmt und mit einer Tonne Roheisen, einer Tonne Schlacken, 200 Kilogr. Thon, 250 Kilogr. Kalk und 500 Kilogr. Kohks beschickt. Bei guter Qualität und erheblichem Eisengehalte der aufgegebenen Schlacken – wie dieß z.B. bei den Raffinirschlacken gewöhnlich der Fall ist – erhält man mit der angegebenen Charge ein Ausbringen von ungefähr 1500 Kilogr. Roheisen, welches sofort verpuddelt werden kann. Auf diese Weise sollen sich aus reichen Schlacken mit Hülfe des Thons und des Roheisens etwa 50 Proc. ihres Eisengehaltes extrahiren lassen. (Annales du Génié civil, August 1867, S. 538).

Suche im Journal   → Hilfe
Alternative Artikelansichten
  • XML
  • Textversion
    Dieser XML-Auszug (TEI P5) stellt die Grundlage für diesen Artikel.
  • BibTeX
Feedback

Art des Feedbacks:
Ihre E-Mail-Adresse:
Anmerkungen: