Titel: Ueber die Flüchtigkeit des Schwefelcyaneisens; von William Skey.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1868, Band 187/Miszelle 6 (S. 434)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj187/mi187mi05_6

Ueber die Flüchtigkeit des Schwefelcyaneisens; von William Skey.

Wenn man eine Lösung von Eisenchlorid und einem Schwefelcyanalkali mit einem großen Ueberschuß von Salzsäure behandelt, wird schon bei gewöhnlicher Temperatur eine große Menge einer rothgefärbten Verbindung entwickelt, welche durch poröse Körper oder rauhe Oberflächen aufgefangen werden kann und die Reactionen von Eisen und Schwefelcyan gibt. Die Bildung dieser Verbindung läßt sich am leichtesten beobachten, wenn man das obige Gemisch in eine flache Schale gießt, auf dieselbe ein Stück Papier legt und über dieses eine andere etwas größere Schale deckt Nach kurzer Zeit bildet sich auf dem Papier ein rother Ring, und selbst fünf Schichten von dickem Schreibpapier werden auf diese Weise von der Verbindung nach kurzer Zeit durchdrungen. Wenn die Verbindung einmal auf dem Papier haftet, so verflüchtigt sie sich selbst dann nicht wieder, wenn man dieses auf 93 bis 94° Cels. erhitzt, aber die Farbe verschwindet, sobald man das Papier mit Wasser befeuchtet. In Aether dagegen ist sie ohne Farbenveränderung löslich. (Aus Chemical News, durch die Zeitschrift für Chemie, 1867 S. 735.)

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