Titel: Chemische Untersuchung des v. d. Porten'schen Tabakpapieres.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1868, Band 187/Miszelle 9 (S. 435)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj187/mi187mi05_9

Chemische Untersuchung des v. d. Porten'schen Tabakpapieres.

Hr. J. v. d. Porten in Hamburg kam bekanntlich zuerst auf die Idee, aus den Stengeln des Tabaks ein Papier (künstliches Blatt) anzufertigen, welches man statt der theuren Deckblätter zur Umhüllung der Cigarren verwenden kann120), und er war auch bemüht, sein Fabricat fortwährend zu verbessern.

Herr G. L. Ulex hat im Juli v. J. eine Probe Tabakpapier aus der Fabrik der HHrn. v. d. Porten und Comp. in Hamburg untersucht und darin die Bestandtheile der natürlichen Tabakblätter, ohne anderweitige fremde Beimischung, gefunden.

Das Papier aus Tabak enthielt nämlich in 100 Theilen:

0,31 Nicotin,
0,32 in Aether lösliches Chlorophyll und Nicotianin,
0,05 in Alkohol lösliches Harz,
7,63 bitteren Extractivstoff, Eiweiß, Gummi und pflanzensaure Salze
(sämmtlich in Wasser löslich),
91,69 Holzfaser und Feuchtigkeit.
––––––
100,00
|435|

Man sehe die bezügliche Mittheilung im polytechn. Journal, 1857, Bd. CXLVI S. 435.

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