Titel: Petroleum‐Kochapparate.
Autor: Anonymus
Fundstelle: 1868, Band 187/Miszelle 10 (S. 522–523)
URL: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj187/mi187mi06_10
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Petroleum‐Kochapparate.

Hinsichtlich unserer Mittheilung über diesen Gegenstand (S. 487 in diesem Heft) wollen wir nachträglich noch besonders hervorheben, daß das Petroleum bei richtiger Stellung des Dochtes und innerhalb gewisser Grenzen weder Rauch noch irgend welche Dämpfe ausstößt, ebensowenig wie die allgemein verbreiteten Lampen, mit welchen übrigens die Heizvorrichtung der Apparate auch vollständig in der Construction übereinstimmt. Es scheint, daß unsere Ausdrucksweise mehrfach mißverstanden worden ist; wir sagten einmal: Die Flamme muß (um den höchsten Heizeffect zu erzielen) so hoch geschraubt werden bis sie zu rußen anfängt, und weiter: man verkleinert die Flamme (um bei geringst thunlichem Petroleumverbrauch zu arbeiten) so weit, bis das Petroleum zu riechen beginnt. Wir wollten damit überhaupt nur die Grenzen bezeichnen, innerhalb welcher die Apparate benutzt werden können; nämlich zwischen einem Verbrauch von 3 und 1½ Loth Petroleum per Stunde. Würden die Apparate nicht anders als unter Rauch‐ oder Geruchentwickelung wirken, so wären sie für die häusliche Anwendung gänzlich unbrauchbar. (Badische Gewerbezeitung für Haus und Familie, 1868, Nr. 2.)

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